…hundeleben….

2 Jul

Was machen wenn du auf der Strasse lebst, und dein Hund ist krank?
In Düsseldorf hilft seit Jahren die Initiative “underdog” Streetworker und TierärztInnen arbeiten ehrenamtlich und sind mit einer mobilen Praxis unterwegs, ‘zum Kunden zukommen,wenn der Kunde nicht zu ihnen kommt’ – “underdog” bedeutet, mit docs (also TierärztInnen) under dogs (unter Hunden) für underdogs (Menschen am Rande der Gesellschaft) tätig zu sein.
Link:

http://www.fiftyfifty-underdog.de/willkommen

Spendenkonto:
asphalt e.V./fiftyfifty
Stichwort: underdog
Postbank Essen BLZ 360 100 43
Konto 539661-431

Das underdog-Mobil auf der Kö

Das underdog-Mobil auf der Kö

nun ist der/die/das stupa fast fertig

27 Jun

Der erwürdige Bhante Sujiva hat mit den Bewohnern des Pauenhofs und Freunden, die zum helfen kamen, die Bepflanzung der Stupa vorgenommen.

Am 2. Juli wird das 20-jährige Bestehen des Pauenhofes gefeiert, für näheres siehe www.pauenhof.de, alle sind herzlich eingeladen!

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hat alles, was mir widerfährt, einen sinn ? II

1 Mai
'Buch des Lebens' Stahl  2003 von Tobias Herrmann

'Buch des Lebens' Stahl 2003 von Tobias Herrmann

Die Zeit im Krankenhaus verging im Flug, ich konnte bald die um das Krankenhaus herum gelegenen Stadtviertel kennen lernen, Eis essen, mit Kunststudenten diskutieren, alle waren froh wenn ich mich so viel wie möglich bewegte. Ich bekam Besuch von lieben Menschen, ich hatte einen Zimmernachbarn, der nie den TV angemacht hat, die Stationsschwester hat mich in ein Privatzimmer gelegt, obwohl ich nicht ‘privat’ war, die Visiten waren positiv – als hätte da jemand für mich gesorgt…  zu Hause war ich nicht mehr zu Hause, soviel war klar, nun kam die Frage “wie geht es weiter?” Erst sollte aber die Reha kommen, eine ‘Anschlussheilbehandlung’ wie der Fachmann sagt, ich wollte ja meinen Willen durchdrücken und eine Klinik meiner Wahl anvisieren, aber dazu kam es nicht. Ich hatte mich überzeugen lassen, eine Klinik zu nehmen, die in der Nachsorge spezialisiert auf meine Art von Erkrankung ist. Das war genau richtig. Ich dachte, häh, eine Kur in einer bergischen Großstadt? Ein echter Volltreffer, eine Klinik mitten im Wald, mit fast ländlicher Umgebung und mit dem Bus in 20 Minuten mitten in der Großstadt mit Geschäften, Museen, Cafés – total die Fülle, morgens Gymnastik, Bäder, Wohlfühlmassagen, nachmittags Spaziergänge im Wald, in den kleinen Ort oder in die Großstadt – alles zu meiner Verfügung.

Ich merkte, wie gut es mir ging, schon im Krankenhaus machte sich das bemerkbar, und heute denke ich “stell dir das vor, da haben Ärzte vier Stunden lang an dir rumgeschnippelt und nach fünf Tagen kannst du wieder nach Hause” und “musst du dir erst eine lebensbedrohliche Krankheit zulegen, damit es dir  g u t  geht?” Was ist das denn?

Ich war (und bin es vielleicht auch heute noch) weit davon entfernt mir selbst die ‘Erlaubnis zu geben’, dass es mir gut geht – das Leben, das Universum oder wie auch immer, musste mich mit der Nase drauf stoßen.  Heute lerne ich, in kleinen Trippelschrittchen mich selbst zu lieben, auszubrechen aus dem ‘Pendeln’ zwischen Selbsthass und Selbstmitleid, das durchwirkt langsam alle Schichten meines Seins und ich kann ‘Menschen lieben’und nicht nur ‘einen Menschen lieben’- uuund ich bin nicht von der Gnade eines einzelnen Menschen abhängig! http://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/07/love-is-all-you-need/

hat alles, was mir widerfährt, einen sinn? I

18 Jan

“Wenn der Herrgott ein Töpfer wäre, hätt’ er da Gefallen daran, einen Krug zu drehen, um ihn dann auf den Misthaufen zu werfen?”

frei nach Omar Khayyam

Vor ziemlich genau drei Jahren saß ich meinem Urologen gegenüber und er sagte: “es tut mir leid, das Ergebnis besagt, dass Sie Prostatakrebs  haben” (oder so ähnlich) – da war es erstmal still ‘in mir drin’ – keine Panik – kein Schweißausbruch – kein Wutanfall – einfach Stille…

Was sollte jetzt passieren? Alles von Bestrahlung bis Geistheiler ging mir durch den Kopf, was würde jetzt aus mir?

Meine äußere Welt war zu dem Zeitpunkt im Zusammenbruch begriffen, im Arbeitsbereich war ich schon mitten im ‘Burn-out’, mein Privatleben nur noch als Katastrophe zu bezeichnen. Eine Instanz in mir sagte: ‘na klar!’ Ein tiefes inneres Gefühl von ‘ich-hab-es-ja-gewusst’ – keine Überraschung, eine ‘Störung’ quasi im Zentrum von Lust, Lebensfreude, Schöpferkraft, dumm gelaufen? – nix von allem!

Was tat ich damals? Als erstes einen Auflösungsvertrag gemacht – Gesundheit ist wichtiger! Dann offensiv dazu Stellung bezogen, nicht gesagt, ‘da ist was ernsteres’, sondern: “Leute, ich habe Prostatakrebs”, eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen aufgesucht (Selbsthilfegruppen anderer Art begleiten mich schon mehr als die Hälfte meines Lebens) und gelesen, recherchiert und den Rat von Freunden gesucht.

Nun sollten sich Früchte zeigen, von Jahren der Auseinandersetzung mit dem ‘was-hinter-dem-ist-was-wir-sehen’ (hört sich an wie der Name eines Indianers) , Freundschaften haben sich intensiviert, ein Freund mit, sagen wir mal, hellseherischer Begabung sagte mir:”Du wirst erst die normale urologische Behandlung hinter dich bringen und dann ganz viel für dein Leben lernen” Die Begegnungen mit Lehrern (allen voran mein eigener Vater) und ‘Meistern’ die mich an die Ränder der zivilisierten Welt und natürlich auch an die Ränder meines eigenen Vorstellungsvermögens führten, waren da, das Leben hat mir die besten Lehrer hinterher geschmissen, so wie es mir Ressourcen geliefert hat, wofür ich heute Dankbarkeit empfinden kann. Dies lag damals schon fertig, als ‘Ahnung’ da, als Blaupause für den Plan meiner Rettung.

Der Arzt, der mich operieren wollte, musste sich mein Vertrauen noch erarbeiten, er hat es gewonnen, in dem er nicht hysterisch ausflippte, als ich meinte, ich wollte mich jetzt nicht operieren lassen.

Er durfte, er war einige Wochen später schon ein Teil ‘des Plans’ geworden…

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Liebe macht blöd und ist stressig!!

13 Jan

Zumindest für Meerschweinchen.

Im März wird eine neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Meerschweinchen, die in “Partnerschaft” leben,  in einem Labyrinth, in dem man Futter suchen muss,

weniger Futter finden, als solche Meerschweinchen, die eben keinen “Partner” haben. Die in Partnerschaft lebenden Meerschweinchen sind insgesamt verwirrter und zu sehr auf den Partner fixiert (!), um das Futter zu finden.

Die Singles fanden in ruhiger Gelassenheit ans  Futterziel!

Darüber hinaus wiesen “die liebenden” Meerschweinchen sogar noch stark erhöhte Cortisol-Werte auf – wiederum im Gegensatz zu den “Singles”.

Man führt beides – also die leichte “Blödheit”…. als auch die erhöhten “Stresswerte” auf das wunderschöne Bindungshormon “Oxytocin” zurück.

Ts-ts-ts…..da schau mal einer an…..!

Dieser Augenblick – schöner Augenblick

12 Jan

Hast du dich heute schon besucht?  – Und wenn? Warst du zuhause? Hast du dich angetroffen? Komm – sei doch mal ehrlich: du hast heute morgen im Auto gesessen, auf dem Weg nach Irgendwohin..und gedanklich warst du wieder mal viel weiter. Du bist einmal wieder vorausgeeilt.

Ganz  woanders bist du gewesen: etwa  beim über-über-übernächsten Termin, vielleicht gar schon zwei Stunden weiter….oder aber du warst gedanklich vielleicht  im gestern….vorgestern…Sag mal: woooo warst du eigentlich gedanklich???  irgendwo…irgendwo – aber nicht im JETZT.

Was ist das für ein Pfad, auf dem du wandelst..oder na ja…sei ehrlich, du rennst doch!  Wo soll es hin gehen? Schneller hierhin, schneller, dahin…wo wollen die Leute denn alle soo schnell hin?

Schnell in ein kühles und stilles Grab, um endlich Ruhe zu finden?

Manchmal denke ich das.

Eine geschlossene Ortschaft, Tempo 50, Glatteis. Ich fahre  fast 70 (huch), aber  dem  telefonierendem Mercedes-Jeep-Fahrer hinter mir, genügt das nicht. Er ist nicht glücklich. Und nun möchte er, dass ich von seinem Unglück Kenntnis nehme, denn er blendet mehrfach auf und zeigt mir Gesten, aus denen für mich eindeutig hervorgeht, dass er mir keine Wertschätzung entgegenbringt.

Ich nehme ihn  zur Kenntnis, aber da ich mich bemühe, nicht anzuhaften,  lenke ich meine Aufmerksamkeit wieder auf meinen Atem und widme mich dem, was gerade wichtiger  ist: Autofahren.

Dann – ein Wink des Schicksals – die nächste Ampel wird rot. Wir stehen  vor der roten Ampel und plötzlich denke ich: vielleicht ist es kein Zufall, dass dieser Mann hinter mir ist. Vielleicht sollten  wir miteinander reden. Vielleicht möchte er einfach wahrgenommen werden.

Ich steige aus. Ich gehe zu seinem Auto, er wird bleich: Ich sage: Kann ich vielleicht etwas für Sie  tun?

Er versteht nicht, er ist irritiert….aber auch sauer. Er schreit, warum fahren Sie 40? Ach – DAS wollte er also wissen. Das war schon alles.

 Ich sage: Also  – mein Tacho zeigt 50 – na ja und es ist ziemlich glatt  und ich habe auch gern etwas Sicherheitsabstand. Wäre das in Ordnung für Sie?

Ich beginne Mitgefühl für ihn zu entwicklen:  Haben Sie es denn sooo eilig? Der Mann  ist sprachlos.

ICh nutze die aufkommende Gesprächspause und erkläre ihm, wie ich mich fühle, wenn ein Jeep mit diesen hohen Scheinwerfern mich blendet. Ich sage ihm….dass ich dann automatisch sogar meinen Fuß vom Gas nehme, weil ich nicht gut sehen kann, wenn ich geblendet bin.

Jetzt hat er Zeit. Und die Autos hinter ihm ebenfalls. Niemand drängelt. Man wartet. Sehr achtsam!

Und als ich wieder in meinem Auto sitze, ist es abermals rot.

Irgendwann fahren wir dann alle weiter und ich bin einigermaßen zufrieden, mit dem Workshop in Gewaltfreier Kommunikation, denn ich einmal in 2008 genossen habe.

Und beim Weiterfahren freue ich mich sogar ein bisschen über diese Begegnung. Er hatte etwas sehr sympathisches und liebenswertes  in seiner Verblüftheit. …und ich freue mich über den gegenwärtigen Augenblick.

Mensch: warum eilest du so durch das Leben? Genieße den AUGENBLICK. Du  hast nur DIESEN AUGENBLICK. 

Das GESTERN längst vorbei – das MORGEN noch sooo fern. Das ganze JETZT liegt dir zu Füßen.

Bist du wach genug, um die Blume des Augenblicks zu pflücken, wie Jon Kabat-Zinn es nennt?

Kleine Übung gefällig: Einatmen (denke: DIESER Augenblick) Ausatmen (denke: SCHÖNER Augenblick) Lächle!!!

love is all you need…

7 Jan

kam vor Weihnachten zu mir

Genug ist es jetzt mit ‘der dunklen Seite’ der Liebe, das Universum wäre nicht so geworden, wie es ist – wenn nicht die Liebe schon da gewesen wäre.

Hört sich zu einfach an?

Okeeh, wenn das Universum nicht gerade als Bestellservice gebraucht wird, dümpelt es aus unserer Sicht so vor sich hin. Oder? 100 000 Jahre mehr oder weniger spielen keine Rolle. Deshalb warten wir auch – und erleben manchmal die Erfüllung unserer Wünsche nicht mehr. So wie Bärbel Mohr, sie hat die ‘Bestellservice Universum’ Bücher bei uns bekannt gemacht, sicher hat sie sich ein längeres Leben gewünscht – das Universum hat es anders vorgesehen. (Bitte – das ist nicht ironisch gemeint)

Die Liebe – die Literatur, die Poesie haben ihr tausend Namen gegeben – all die Süße, die Räusche, Rosenblätter die vom Himmel herunter regnen – aaaber auch Zittern, das große Flattern und Qualen bereitet sie…

Eine hohe Energieform die eigentlich keine Zwei-heit kennt, doch halt – ‘lieben’ heißt doch ‘jemanden lieben’, ‘etwas lieben’ (klassische Musik, Katzen, Sonnenuntergänge usw.usw.) oder etwa nicht?

Klick! Es braucht ein ICH zum Lieben – die Liebe hingegen braucht kein ICH – die Schmalzroman-Liebe lassen wir mal außen vor – die Liebe ist schon vorher da gewesen und die Liebe wird auch da sein wenn nichts mehr von uns übrig ist…

Zu einfach?

Okeeh, auch zwei ICHs oder drei ICHs können Liebe generieren – in einen Heilkreis schicken (so wie heute geschehen) oder als METTA* auf den Weg geschickt (so wie gestern geschehen)  Was tun wir da, wenn doch die Liebe schon da ist? Also – wir machen uns durchlässig, die Liebe kann fließen, wir haben was davon und andere haben was davon.

Zu einfach?

Ein Freund hatte den Einstellungssatz. “Ich liebe was ich tue und tue was ich liebe” – das ist schon eine Herausforderung, wie oft mache ich etwas weil ich meine, ich ‘muss’ es tun, weil ‘jemand muss es doch tun’ – wirklich???

Liebe ist…

gar nichts und alles, Liebe braucht keine Ideale und Werte – ich darf aber Werte und Ideale leben, wenn sie aus der Liebe heraus gelebt werden und das Leben besser und angenehmer machen. Mit Angst in Verbindung führen sie (die Werte und Ideale) zu ‘religösem Wahn’ und wie ich es weiter oben mal genannt habe, zu ‘Ayathollaismus’ – Parkverbote sind schon eine Form diesen ‘religiösen Wahnes’ – alle Sätze mit ‘man’ – ‘man darf nicht’ – ‘man tut das nicht’ sind Produkte dieses ‘religiösen Wahnes’. Aber bitte die ” mitlesen, denn re-ligio heißt: ‘sich zurück besinnen auf das Wesentliche’ – das hat nichts mit Angst zu tun und mit Wahn schon gar nicht, nur jahrhundertelange Arbeit ‘wertebildender Institutionen’ hat das geschafft.

Liebe ist ein schwerer, harter Brocken, wenn ich jetzt den Bogen spanne zum Anfang -  zu: “Das Leben lieben”geht nur wenn ‘das Tool ‘Selbstakzeptanz’ aktiviert ist – da durch zu kommen, braucht es manchmal ‘Heulen und Zähneklappern’ – weil ich so verdammt stur bin oder ‘beratungsresistent’ wie man neudeutsch sagt.

Überhaupt nicht einfach…

[*Metta - ein Begriff aus dem Theravada Buddhismus - gemeinhin mit 'liebende Güte' übersetzt]

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hotline – freeware ‘liebe’

7 Jan

Anruf bei einer Hotline:

Anrufer: Hi, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?

Hotline: Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie die?

Anrufer: Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Na gut, ich probier das mal … Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline: Machen Sie mal den Task-Manager auf und gucken unter „Prozesse“. Was läuft denn da so?

Anrufer:  oh je, Alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Vor allem Hass.exe – boah, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline: Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

Anrufer: Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück! Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muß das wirklich raus?

Hotline: Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/ Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die Alten_Verletzungen vollständig raus sind.

Anrufer: Na gut, wenn’s sein muß. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden, das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft … He! Da steht jetzt: „ERROR 490 – Programm läuft nicht auf internen Komponenten“. Was soll denn das?

Hotline: Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, daß LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag’s mal so: Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.

Anrufer: Hä?

Hotline: Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer: Ja, hab ich.

Hotline: Wunderbar. Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEINHERZ, und zwar: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt. Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, sonst kommen die immer wieder zurück.

Anrufer: LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?

Hotline: Ja, so gehört das. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, daß sich LIEBE immer wieder neu lädt, so lange Ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie diese Nachricht?

Anrufer: Seh’ ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline: Ja, aber denken Sie dran, daß Sie bis jetzt nur die Basisversion installiert haben. Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die Upgrades rankommen.

Anrufer: OK. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln.mpg. Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc und lauter so Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich gut an!

Hotline: Fein. Damit ist LIEBE installiert und läuft. Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.

Anrufer: Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.

Hotline (lacht):  Nein, LIEBE ist Freeware. Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten. Die Leute werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, daß Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.

Anrufer: Gebongt, will ich gern machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

(Autor unbekannt)  eingereicht von Fara Shirin Gräf

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die karte des jahres 2011/III

5 Jan

Frei sein für die Liebe

Da waren wir noch bei den Ketten, was bedeutet ‘frei sein für die Liebe’? – es gibt nur Liebe oder Angst meinte mal ein kluger Mensch – die Ängste am Ende des letzten Artikels stellen schon so eine Art der ‘Fesseln’ dar, die uns nicht frei für die Liebe sein lassen, was gibt es noch?

Sucht – (eigentlich Angst nicht genug zu kriegen – oder – nicht genug zu sein) – bei der Sucht suchst du was, was dich, wenn du es dann hast – nicht mehr ‘satt’ macht.

‘Nicht-gut-genug-sein’ (selbst) weil einem die Großen das zu verstehen gegeben haben, glaubt man es und wenn ein Partner dann kommt und einen liebt, dann   m u s s   er/sie einfach verrückt sein. Man glaubt ihm am besten gar nichts und versucht heraus zu finden wo er Fehler hat, garantiert du findest ein Paar Socken, die verkehrt herum liegen, die berühmte Zahnpastatube und so weiter… Wenn man/frau mit jemandem zusammen ist, der ja offensichtlich verrückt zu sein scheint – muss man auf der Hut sein – wie kann man da noch lieben? Viel zu anstrengend! Fortgeschrittene helfen sich damit, der Partner sei nicht ‘gut-genug’ – immerhin dann kann/muss man sich nicht einlassen – die Ursache entspringt dem ‘selbst-nicht-genug-sein’ und man wird mit der Zeit gelangweilt/genervt sein mit so einem ‘Loser’ zusammen zu sein. Kritiksucht kann aus den Löchern kriechen wann immer die Beziehung harmonisch zu werden droht. ‘Die-Beziehung-schlechtreden-Sucht’ ist ein bekanntes Teufelchen – Grund ist oft – paradoxerweise – die Angst verlassen zu werden…

Also, die Liebenden stehen vor der Entscheidung: Vertrauen oder Angst? Welche von den beiden Möglichkeiten Freiheit verspricht, liegt auf der Hand!

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achtung – hier wirds ‘echt’ schräg…

4 Jan

Bei vielen von euch gibt es im Haus schon gestrickte Poufs, bestrickte Vasen, Lampen und Äste. In einem Radiobeitrag hörte ich etwas von ‘Guerilla-Knitting’ – OK von Guerilla-Gardening habe ich schon gehört – aber das und was ich da gegoooogelt habe… Schaut es euch selber an. Und dann ist wahrscheinlich keine Fußgängerzone mehr sicher …
http://szenesprachenwiki.de/definition/guerilla-knitting/
http://www.larkcrafts.com/needlearts/lets-take-the-world-by-yarnstorm/
http://www.youtube.com/watch?v=zQQoAaY0yRo&feature=fvw

zuerst geposted bei www.solebich.debildquelle: google

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