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traum vom 30.12.2015

4 Jan

So sollte es laufen…

2016

31 Dez

 

 

Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen – er wird allein sein.
Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unseren Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der – Teil eines Ganzen – zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet.
In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein – wie im Tod – sondern lebendig als Mensch unter Menschen.“
(Richard Beauvais)

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2016 also weiter in die Gemeinschaft hinein, Gemeinschaft der Menschen, nicht Gemeinschaft der ‚westlichen Werte‘, nicht Gemeinschaft irgendwelcher Hautfarben, Glaubensbekenntnisse etc.
Allen ein friedliches, gesundes, erkenntnisreiches neues Jahr

Nenne mich naiv

14 Nov

Aktuell zur Situation:

Trauer

Nach den Nachrichten von heute Morgen will ich nur eins: säckeweise Liebe säen- ja, nenne mich naiv!

Bei Jarg fand ich die Worte, die mir seit den Nachrichten durch den Kopf gehen, die ich nun nicht mehr ausformulieren muss, er hat es getan und ich wünsche mir, dass diesen Artikel viele lesen →

Hier ein Ausschnitt:

Auch wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar ist, wer genau hinter der Anschlagsserie steckt, scheint es islamistisch motivierter Terror gewesen zu sein. Doch ganz egal, wer letztlich hinter den Anschlägen steckt, die sich gegen die Freiheit richten, und bei allem Entsetzen, aller Trauer und – ja, auch der Wur über diese Feigen Anschläge verblendeter Fanatisten: entscheidend ist unsere besonnene Reaktion. Ich kann sie schon hören, die Eiferer, die die Anschläge zum Vorwand nehmen, gegen Flüchtlinge zu hetzen, Abschottung zu fördern und das alles mit einem dumpfen Nationalismus zu übergießen.

Terroristen wollen genau das: sie…

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…liebe, zum was weiß ich wievielten mal…

13 Okt
Herz (c) Tobias Herrmann

Herz (c) Tobias Herrmann

Autor ist Joachim Wetzky

(Herausgeber des Buches iBuddhismus und eines gleichmanigen Blogs und einer gleichnamigen fb-Seite)

 

Seit ich denken und fühlen kann ist es für mich selbstverständlich die Liebe mit einem Objekt zu verbinden. Ich liebe eine Frau, ich liebe einen Hund, ich liebe einen Berg und ich liebe meine Kinder. Das ist wunderschön, das ist das Leben.

Und auf der anderen Seite – so erfahre ich es – ist meine Liebe dadurch immer unfrei. Als sperrte ich sie in einen Käfig mit eng definierten Grenzen. Als müsste sich die Liebe selbst, meinem Ego und meinen Wünschen beugen. Und das ist schrecklich, und auch das ist das Leben.

Und dann gibt es das: ich bleibe still und – liebe in den leeren Raum hinein. Wie kann ich das beschreiben. Ich liege da und lasse die Liebe in das Universum selbst fließen. Und spüre den Sog dieser objektlosen Liebe. Denn das ist ein Geheimnis der Liebe: das was sich geliebt fühlt von Dir, das kommt zu Dir.
Und wenn ich einen Menschen oder einen Hund liebe, dann fühlt sich dieser Mensch oder dieser Hund angezogen – vom Magneten der Liebe – und möchte sich dem nähern. Und wir wissen es: das ist wunderschön und schrecklich zugleich.

Doch wenn ich in den leeren Raum hinein liebe – in die Stille selbst – dann fühlt sich nichts und niemand von mir angezogen und Gott selbst ist es, der mich dann ergreifen möchte. Und das macht mir Angst – denn es ist die Freiheit selbst die sich hier offenbart: ohne Grund und ohne Sicherheit. Ohne Kontrolle und ohne jeden Schutz.

Denn die Liebe zu einem Objekt – zu einem Mensch, einem Hund oder einem Berg – ist immer auch der Wunsch nach Sicherheit und Kontrolle. Es ist der Wunsch den Boden unter den Füßen behalten zu wollen. Während die freie Liebe genau das Gegenteil von mir verlangt: zu springen und springen in das Nichts. Was für ein Ausblick.

…ein moment nur…

22 Mai Featured Image -- 589

Lichter.Horizont

Es ist oft nur ein kurzer Moment. Einer, der über alles entscheidet. Leben oder Tod. Glück oder Leid. Eine Diagnose, auf deren Ergebnis man seit Wochen wartet. Ein Schritt zu viel und zu unvorsichtig am Straßenrand.Ein Herz, das sich zu schwach fühlt, um weiterzukämpfen. Graue Zellen im Gehirn, die nicht mehr genug Luft haben zum Atmen. Wenn uns noch Zeit bleibt, dann haben wir vielleicht die Möglichkeit auf eine zweite Chance und kämpfen um unser Leben. Wenn nicht, dann ist dieser eine kurze Moment endgültig.

Als ich vorgestern den Beitrag „Der Tod ist ein Arsch“ von Johannes Korten in der Jazzlounge las, wurde mir wieder einmal bewusst, wie schnell diese Momente da sein können. Wie schnell haben wir keine Zeit mehr, unseren Lieben zu sagen, wie wichtig sie uns sind. Wir haben keine Zeit mehr, Ungelöstes auseinander zu trödeln. Worte zurückzunehmen. Taten wieder gut zu machen. Gemeinsame Träume wahr…

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…ein unbekannter roman wird zum bestseller…

20 Mai

Das ist doch mal ’social media‘ gerade über fb darauf aufmerksam geworden :

 

Weg (c) Tobias Herrmann 2013

Weg (c) Tobias Herrmann 2013

Die Frau des Autors schreibt auf fb:

Liebe Freunde und Bekannte von Kai!
Mein Mann Kai wurde, wie ihr wisst, am 8. Mai, einen Tag vor seinem 45. Geburtstag, wegen Herzrhythmusstörungen stationär im Krankenhaus aufgenommen. Es ging ihm wieder besser, aber dann erlitt er in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen schweren Schlaganfall. Die gesamte linke Hirnhälfte ist beschädigt, die rechte Körperhälfte gelähmt. Aufgrund weiterer Komplikationen wurde er noch am Mittwoch Abend an ein Beatmungsgerät angeschlossen und ins künstlichen Koma versetzt. Die Ärzte können noch keine Prognose darüber geben, ob er überleben wird oder wieviel seines Gehirnes dauerhaft beschädigt sein wird. Wir haben sehr große Angst um ihn.
Wie viele von euch wissen, hat er gerade versucht, sich selbstständig zu machen. Ich bin mitten in meinem Zweit-Studium, wir haben einige Kredite abzuzahlen, das heißt, unsere finanzielle Situation ist katastrophal, wir sind in keiner Weise abgesichert.
Nun will ich versuchen, sein Buch zu verkaufen. Soziales Netzwerken war immer eines von Kais großen Themen, vielleicht kann es uns jetzt helfen. Ich bitte euch alle – kauft sein Buch, wenn es euch gefällt – verschenkt es, schreibt in euren Blogs darüber, erzählt es weiter, teilt den link… – helft mir es bekannt zu machen!
Es ist ein sehr lesenswertes Buch, geistreich, witzig und zum Nachdenken anregend geschrieben – es macht großen Spaß es zu lesen!
Und schickt ihm Kraft und Energie – damit er zurückkommt!
Danke
Raja mit Felix (20), Lara (14) und Ben (4)

http://www.jazzblog.de/jazzlounge/einbuchfuerkai/

http://www.lesen.net/diskurse/solidaritaet-durch-buchkauf-warum-ein-9-jahre-alter-roman-die-amazon-charts-aufmischt-20651/

http://www.sueddeutsche.de/panorama/hilfsaktion-warum-ein-jahre-altes-buch-ploetzlich-zum-bestseller-wird-1.2488255

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/amazon-buch-eines-todkranken-autors-wird-zum-bestseller-a-1034806.html

 

Auf der Seite ‚jazzblog‘ findet sich auch ein Spendenkonto für direkte Hilfe für die Familie

Wie wollen wir leben?

7 Mai

Eine dauernd bewegende Frage….

065 28.04.15 Das gute Leben – copyright Ulli

Wie wollen wir leben? So hiess ein Vortrag der Journalistinnen Ute Scheub und Annette Jensen (taz-Berlin) am Dienstagabend, 28.04.2015 in der Murgtalhalle. Eine Veranstaltung der Initiative: Murg im Wandel – für ein gutes Leben … Ute Scheub und Annette Jensen schrieben gemeinsam das Buch: Vom Bruttosozialprodukt zum Bruttosozialglück. Hierhin werden u.a. viele positive Beispiele aus Deutschland und der Welt genannt, die Bürger und Bürgerinnen, jenseits der Hauptströmung, in Dörfern, Städten und auf dem Land verwirklicht haben. Beispiele, die Mut machen. Noch einmal hat es mir gezeigt, dass es nicht immer die grossen Projekte sein müssen, Kleinvieh macht eben bekanntlicher Weise auch Mist.

So hat zum Beispiel eine ehemalige Reinmachefrau nicht akzeptieren wollen, dass den Putzmittel chemische Oxalsäure zugesetzt werden, worauf sie und viele ihrer Kolleginen mit Ausschlägen zu kämpfen hatten. Als sie nun eh wegen Schliessung des Werks arbeitslos werden sollte, setzte sie ihre…

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…experten…

2 Mrz

 

Graffito in Modena

Graffito in Modena

 

noch etwas zum Thema Experten:

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert,
wird die Stimme eines Experten sein, der sagt:

‚Das ist technisch unmöglich!‘

Sir Peter Ustinov

…das alte jahr….

3 Jan

20141213_205200

wieder ist ein Jahr um,
– es gab Momente, die hätte ich nicht haben müssen, sie sind aber nicht von
Bestand und so haben sie mir gezeigt, davon sterbe ich nicht.
– es gab Momene, die die waren Geschenke des Universums, auch sie waren nicht
von Bestand, so haben sie mir gezeigt: ‚Sei dankbar‘
– es gab Momente, die haben mich meine Kraft spüren lassen, und sie haben mich
gelehrt: ‚Bleib dran!‘
– es gab Momente der Liebe und sie haben mich gelehrt: ‚Lebe und sei gnädig!‘
– es gab Momente des Zusammenwachsens und der Inspiriration, die haben mir
gezeigt: ‚Du bist hier richtig!‘
ich freu mich auf ‚mehr‘

…schönheit der schwarmintelligenz….

25 Okt
ICE Impression (c) Tobias Herrmann 2013

ICE Impression (c) Tobias Herrmann 2013

http://www.islandsandrivers.com/our-films/#murmuration

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