sieh ohne arroganz die großartigkeit des universums

12 Sep

20160909_203607_llsWir können die Welt der Phänomene nicht ignorieren. Wir sollten jede Gelegenheit ergreifen, sie beim Schopf packen. Freuen wir uns an der Welt, die so lebendig und schön ist. Arrogante Menschen sind so mit sich selbst und ihrer Konkurrenz zu anderen beschäftigt, dass sie nicht einmal mehr hinschauen.

Tschögyam Trungpa

…treue…..

21 Aug

20160815_132350[1]Safi Nidaye schreibt :

Wohin du auch wächst, dorthin will ich mein Herz auch weiten. Wie tief auch dein Schmerz sei, ich will ihn fühlen. Wie hoch auch deine Sehnsucht reicht, ich lasse dich ihr folgen. Neigt dein Herz sich sich einem anderen zu, so will ich deine Liebe teilen; strebt meines nach einem anderen, so will ich doch niemals dich aus meinem Herzen verbannen. Ich strebe nach Wahrheit und weiß uns in der Wahrheit vereint; so bitte ich dich meinen Weg gehen zu dürfen, wohin er auch führt, mit deinem Segen; und deinen Weg zu gehen, wohin er auch führt; meine Liebe begleitet dich. Wahrheit ist die einzige Nahrung, die unsere Liebe nährt.

Das stimmt weitgehend mit meinem Empfinden überein, auch wenn meine Erfahrung gezeigt hat, dass ich damit allein in Wald und Flur stehe.  Meine Umgebung kommt z. T. damit nicht klar. Fehlende Eifersucht wird entweder als ‚Masochismus‘ oder als ‚Mangel an Engagement‘ gedeutet.  Freie Liebe wird mit ‚wahllos rumvögeln‘ gleichgesetzt, (insgeheim ist da Nachholbedarf in den Köpfen –  da nicht sein kann, was nicht sein darf – verbietet man/frau sich das dann selbst.)

Liebe kann nur nicht anders als ‚frei‘ – kann nicht eingefordert werden –  nur gegeben werden, uneingeschränkt, leider gibt es Probleme mit dem Annehmen, (hier  und hier) da gleich nach der zu erbringenden ‚Gegenleistung‘ gesucht wird oder die ‚das-bin-ich doch-gar-nicht-wert‘ Einstellung kommt ans Licht.

Der Schweizer Unternehmenscoach Michael T. Pilawa schreibt:

„Alles was uns davon abhält ist der traurige Gedanke, wir hätten uns das nicht verdient. Ist dieser Gedanke mal aus dem Gehirn verbannt, kommen diese Annehmlichkeiten automatisch, denn wir sind dann viel mehr relaxed, attraktiv, erleichtert, strahlend, gut gelaunt, usw. und alles andere ergibt sich dann automatisch daraus, wir haben Freunde, Energie, Ausgleich, Gesundheit usw.

Ich schätze mal 85% oder mehr, aller Literatur und aller Filme handelt von ‚unerfüllter‘ Liebe, ‚den-falschen/die-falsche-lieben‘ usw.

kann jetzt ohne Ende weitergeführt werden……..

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/07/love-is-all-you-need/

….loslassen. ..

2 Aug

Es ist von größter Bedeutung, auf welche Weise wir unseren Geist lenken, um diese Sicht zu festigen. Der Wandel im Denken, der die Bürde festgefügter Vorstellungen abfallen lässt, geschieht nicht nur theoretisch. Es gibt einen Weg, tatsächlich loszulassen. In seinen Lehrreden spricht der Buddha immer wieder von Liebe und Verbundenheit. Er zeigt uns, wie wir durch Meditation und die brahma-viharas (pali für ‚erhabene Heimstätte‘ – durch diese Meditationsübungen werden Metta/Liebe, Karuna/Mitgefühl, Mudita/Mitfreude, Upekkha/Gleichmut zu unserer Heimat ) unsere Beziehung zum Leben radikal verändern können. 

Wenn wir lernen, irrige Vorstellungen abzulegen und die Wirklichkeit klar zu sehen, machen wir die Realität nicht mehr zu etwas Festem. Wir sehen Wellen steigen und fallen, entstehen und vergehen. Wir sehen, dass dieses Leben, bestehend aus Geist und Körper, sich in ständigem, unablässigem Wandel und Fluss befindet. Die Möglichkeit radikalen Wandels ist immer gegeben. In jedem Augenblick – nicht poetisch oder bildlich, sondern ganz buchstäblich: In jedem Augenblick sterben wir und werden wiedergeboren, wir und alles Leben rundum. 

Ohne die Starre fester Vorstellungen wird die Welt transparent und strahlend, als sei sie von innen erleuchtet. Dabei wird die Verbundenheit allen Lebens sehr deutlich. Wir sehen, dass nichts stagniert und nichts völlig isoliert ist, dass, was wir sind und wer wir sind, unlösbar mit dem Leben als Ganzem verknüpft ist. Aus diesem Gefühl von Verbundenheit entstehen Liebe und Mitgefühl. 

Sharon Salzberg 

‚Metta Meditation‘ 

…sei verwirrt….

27 Jul

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Sei verwirrt, es ist, wo Du beginnst, neue Dinge zu lernen.

Sei gebrochen, es ist, wo Du beginnst heil zu werden.

Sei frustriert, es ist, wo Du anfängst, mehr authentische Entscheidungen zu treffen.

Sei traurig, denn wenn wir mutig genug sind, können wir unseres Herzens Weisheit dadurch hören.

Sei, was auch immer Du gerade bist. Kein Verstecken mehr. Du bist es wert, immer.

 

S.C. Lourie

Agenda: Mut!

26 Jul

Das brauchen wir – neben Umarmungen – und jede Liebe beginnt mit Mut!

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Wie wollen wir agieren? Es ist an der Zeit, endlich die Pobacken zusammenzukneifen und von da an weiter Spannung in uns aufzubauen. Spannung, die eine gerade Haltung erzeugt, statt vor Angst zusammenzusinken. Reagieren kommt mittlerweile viel zu spät, so viele schockierende Ereignisse haben uns gelähmt und erstarren lassen. Nicht im Weltenlauf gelingt die Veränderung, nur im eigenen kleinen Kreise, den man sich doch wohlweislich ausgesucht. Wollen wir satt und faul verharren, die Nachrichten als Gruselschauer konsumieren oder erste Schritte tun? Die Zeit der Betroffenheit hat zu lange gedauert, wir ersaufen in ihrem Schleim. Doch haben Wut und Zorn bleibende Fußspuren hinterlassen, deren Hitze abgekühlt nun ist und neue Wege aufzeigt. Angst lähmt, macht passiv und flüchtet sich in gestotterte Floskeln. Agenda Mut, jetzt und wenn es nur ein Mütchen ist. Das darf noch wachsen. Wenn wir es ausreichend befüttern. Eine Unterschrift als Anfang genügt. In welche Richtung der Rücken sich…

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…fang endlich an…

24 Jul

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‚Fang endlich an, der zu sein nach dem du dich schon lange sehnst!‘

Martin Uhlemann

…schmerz….

22 Jul
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Schmerz 2016

«Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich „Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?»
Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»
Thich Nhat Hanh
-Schmerz durchschneidet die Unklarheit, Licht fällt auf das was ist….
Tobias

Plötzlich…

war er da, durch eine Trennung ausgelöst.

Zulassen…

… den Schmerz als das was er ist, nämlich Schmerz – anzuerkennen und nicht abzuwiegeln und zu sagen ‚wird schon‘.
‚Loslassen‘ ist zwar schon so ein ausgelutschtes Schlagwort geworden, in vielen Zusammenhängen jedenfalls, Frage: egal wie – hört das mal wieder auf?
Das Bild was ich für meine Gefühle hatte, ist eine Straße mit Leitplanken und ich schrappe immer abwechselnd an der linken und rechten Leitplanke entlang. Mal Klarheit, mal nicht, auch Pseudo-Erkenntnisse und Irrtümer genauso wie wiederum Einblick in die Zusammenhänge.

Verantwortung…

Ich war keine Minute in Versuchung in Hass  oder in Abwertung zu verfallen, weder gegen die ‚Ex‘ als Person noch gegen die Zeit, die wir hatten, wofür ich sehr dankbar bin. Mit Blick auf die Geschichte mit anderen ‚Getrennten‘, finde ich, ist es doch wie ein Wunder, dass wir heute keine Feinde sind. Ich sehe das als Bestätigung dafür, das es etwas höheres gibt, als sich an eigenen Verletzungen, Schmerzen und Groll ‚festzutackern‘.
Wenn ich es so sacken lasse, merke ich dass meine Schlüsse nicht vollständig waren, in Gedanken war ich nämlich doch in einem ständigen Dialog mit (der nicht anwesenden) ‚Ex‘. In Bezug auf die erste Wieder-Begegnung . Das heißt, wie im Rahmen der A-Gruppen gesagt wird, ‚ich erlaube jemandem noch immer Kontrolle über mein Befinden/Leben‘.
Ich wünschte mir das loszuwerden.
Wie der Beziehungscoach Martin Uhlemann (und nicht nur er) immer wieder betont, der ‚andere‘ berührt nur den uralten Schmerz, der in uns ‚zuhause‘ ist und bringt ihn hervor.
Der Schlüssel liegt m. E. in Verantwortung übernehmen, also habe ich mich bedankt, für die Zeit, die gut war, und sie als beendet erklärt. und mich bedankt für den ‚Anstoß‘ der mich hat erwachen lassen.

Fazit…

Ich erlebe mich als vibrierendes, lebendes und fühlendes Wesen, und kann dafür dankbar für sein. Das deckt sich mit den Erfahrungen anderer Trennungen, stellt sich die Frage, wieso lerne ich nicht aus ‚angenehmeren Erlebnissen?
Vielleicht tue ich das und es verläuft eher subtil und unspektakulär.

….liebe und….

19 Jul
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Wenn

Liebe und Angst

zusammenkommen, entsteht

Abhängigkeit.

Wenn

Liebe und Bedürftigkeit

 zusammenkommen, entstehen

Bündnisse.

Wenn

Liebe und Leichtigkeit

zusammenkommen, entsteht

echte Freundschaft.

(unbekannter Autor)

vorurteile….

11 Jul

 

Rose

Rose Tobias Herrmann 2006

„Könnten wir die geheime Geschichte unserer Feinde entschlüsseln, wir fänden im Leben eines jeden genug Kummer und Leid, um jedwede Feindseligkeit zu entwaffnen..“

Henry W. Longfellow

liebe und fürsorge

10 Jul

20150316_162626Liebe und Fürsorge für alle ist nichts, womit einige geboren werden und andere nicht. Sie sind vielmehr die Folge dessen, was wir mit uns tun. Wir können beschließen, uns so zu verändern, dass Liebe in uns ist, oder wir können zulassen, dass wir im Denken und Handeln falsche Vorstellungen von Getrenntsein entwickeln.

(…)

Können wir den Riss zwischen uns und dem übrigen Leben, der durch falsche Vorstellungen entstanden ist, nicht heilen, dann bleiben wir verloren, sind unsicher, welchen Sinn unser Leben hat und wohin wir gehören. Gepeinigt von Vorstellungen eines getrennten Ich und entfernter anderer, laufen wir, wie von wütenden Feinden verfolgt, bis wir uns verirrt haben, verstecken uns an jedem Ort, der Sicherheit zu gewähren scheint. Den sichersten Hafen aber finden wir nicht, indem laufen oder uns verstecken, sondern indem wir still bleiben.

Sharon Salzberg

aus: ‚Metta Meditation‘, Arbor Verlag 2003