erschütterungen, reise zu einem magischen ort : zu mir

12 Nov

'La Maison dieu' aka 'Der Turm', Tarot de Marseille 15.Jh, Quelle: Tarotpedia.com

Die Nachricht vom Tod einer Frau, die einigen Freunden/Bekannten vertraut war, hat in mir folgendes bewegt: Nicht die Trauer über den Verlust dieses Menschen hat mich bewegt. sondern vielmehr die Frage, „was war unausgesprochen geblieben?“ Wie wäre es für mich, ‚abgerufen‘ zu werden, wenn noch etwas unausgesprochen geblieben wäre. Der Tod löscht vielleicht die ‚Festplatte‘, die Aufgaben aber gehen weiter, das ist meine feste Auffassung – unabhängig von irgendwelchen ‚Glaubenssystemen‘ .

So blieb mir nichts anderes übrig als ‚die Klappe aufzumachen‘, einen Termin zum Frühstück mit ‚dem besten Kaffee von Kevelaer‘ war dann gemacht  und ich hatte etwas, das nicht mehr aufgeschoben werden konnte, nachdem es ‚Klick‘ bei mir gemacht hatte…

‚Der Turm‘ steht für Veränderung – die ja durchaus  Erschütterungen mit sich bringt oder durch Erschütterung hervorgerufen wird. Es kracht, die Gestalten retten sich durch einen Sprung aus dem Fenster…

Noch hätte ich alles auf sich beruhen lassen können, warum ging das aber nicht mehr? Entschlusskraft? Habe ich nicht oft schon vorgehabt etwas zu tun oder zu sagen und es dann nicht getan? Diese Erfahrung des ‚Klick‘ bei mir hat etwas bewirkt. Es hatte sich etwas eingegraben in meine ‚Hirnwindungen‘ oder ‚eingebrannt(?)‘ ich weiß es nicht.

Dann habe ich einer Frau gesagt, dass ich sie sehr mag, das hatte ich mir vorgenommen, mich mit ihr zum Frühstück getroffen, ein schönes Gespräch geführt – und – erst als sie schon mit Mantel an und Fahrrad vor der Tür stand und zu einem Termin wollte, hab ich es geschafft, mich zu offenbaren – ein bisschen blöd einerseits, andererseits hab ich es nicht weiter vor-mir-her geschoben, eine gewisse Choreografie eben…

Der steinerne Turm steht für die Verhärtung (der Gewohnheiten, Ansichten etc.) Der Blitz schlägt ein, Erkenntnis oder Ekstase?,  draußen wartet Neues – also ‚raus aus dem Elfenbeinturm‘ –  Mut!

Dann war ich den halben Tag aufgekratzt und hätte die Wände rauf und runter laufen können.

Vor ein paar Tagen kam ich zurück von einem Abenteuer – einer Reise zu mir. Mir ist schon  klar, dass ich von ‚der‘ Reise zu mir, nie zurückkomme, denn sie geht vorwärts.  Es handelte sich dabei um eine Reihe von Übungen ‚bei mir zu bleiben‘ oder bei mir anzukommen, meine Energie zu spüren und zu halten. (Danke Theresia!)

Die Reise geht weiter…

Freiheit nach dem Sprung aus dem Turm, das passt  zu diesem Abenteuer, die Sicherheit des steinernen Gebäudes ist erschüttert, die Krone neigt sich, die alte Selbstgerechtigkeit hat ausgedient…

Was das Leben mir noch bringt und was ich dazu tun kann zeigt sich jetzt, ich komme immer wieder bei mir an.

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