…gedanken zum 21.12.2012…

24 Dez
Kartografie

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Die Geschichte eines kleinen Jungen.

Es war der 4. Februar 1962, der kleine Junge ging noch nicht in die Schule, es war ausserdem ein Sonntag. Der kleine Junge hatte seine Eltern über einen ‚Weltuntergang‘  sprechen hören.  Nun, der kleine Junge  hatte den ganzen Tag zeit und konnte sich nahe dem Radioapparat aufhalten um nur keine Nachricht zu verpassen. Alles war ruhig, die Eltern des Jungen  waren mit sich beschäftigt, er konnte sich dem Sinnieren hingeben, entweder hatten sie so viel Vertrauen, dass der Junge sich schon beschäftigt oder es war ihnen einfach egal. Es kamen aber keine Nachrichten über den Weltuntergang – um so stärker wurde der Wunsch des Jungen herauszufinden was denn kommen könnte. So langsam stieg in ihm das Bild einer Erde auf , wie er es in einem Magazin gesehen hat. Wohin geht eine Welt unter? Und, nicht zuletzt: “ Wo gehen wir hin?“  Ganz still war es an diesem Sonntag, das Bild der Welt bekam etwas beruhigendes, und wie diese imaginäre Kugel so vor seinem inneren Auge schwebte, wusste er es plötzlich, er wusste es einfach – es hat ihm keiner gesagt, er wusste es:  „Wir gehen einfach woanders hin!“ Da musste der kleine Junge keine Angst mehr haben. Er müsste jetzt nie mehr Angst vor irgendwas haben. Das hat er im Laufe seines Lebens immer wieder vergessen, die Geschichte vom 4.Februar 1962 hat sich aber nun in seine Erinnerung eingegraben.

Was war eigentlich der Grund? Eine Aneinanderreihung wichtiger Planeten und eine Sonnenfinsternis gab es an diesem Tag. Später wurde erzählt, einige hundert Menschen hätten den Tag auf dem Mont Blanc verbracht, wegen des erwarteten Hochwassers, vermutlich. Eine ähnliche Konstellation war auch Ende der 80er  Thema, da war der kleine Junge schon ein junger Mann und er fand sich in einer malerischen Schlucht in der Schwäbischen Alb wieder und arbeitete daran die Menschheit auf ein neues Level an Bewußtsein zu bringen.

Den 21.12.12. haben wir nun auch hinter uns gebracht, und dass uns nichts passiert ist, ist natürlich für die ganzbesonders ‚Guten‘ unter denen, die daran glaubten, ein Beweis dafür, dass es nur ihrer – wie auch immer zu verstehenden – ‚Guten Energie‘ zu verdanken sei, dass nichts passiert ist, andere glauben, alles passiere im feinstofflichen Bereich, von außen nicht zu sehen – was aber nicht zu übersehen ist, dass viele Menschen sich Gedanken machten um diese Welt, sich zu gemeinsamen Meditationen trafen, etwas mit lieben Menschen unternahmen – dafür hat sich der 21.12.12 gelohnt – und der ehemals kleine Junge weiß heute auch noch, dass er vor nichts Angst zu haben braucht – aber wer ist schon immer so wach?

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