liebe und fürsorge

10 Jul

20150316_162626Liebe und Fürsorge für alle ist nichts, womit einige geboren werden und andere nicht. Sie sind vielmehr die Folge dessen, was wir mit uns tun. Wir können beschließen, uns so zu verändern, dass Liebe in uns ist, oder wir können zulassen, dass wir im Denken und Handeln falsche Vorstellungen von Getrenntsein entwickeln.

(…)

Können wir den Riss zwischen uns und dem übrigen Leben, der durch falsche Vorstellungen entstanden ist, nicht heilen, dann bleiben wir verloren, sind unsicher, welchen Sinn unser Leben hat und wohin wir gehören. Gepeinigt von Vorstellungen eines getrennten Ich und entfernter anderer, laufen wir, wie von wütenden Feinden verfolgt, bis wir uns verirrt haben, verstecken uns an jedem Ort, der Sicherheit zu gewähren scheint. Den sichersten Hafen aber finden wir nicht, indem laufen oder uns verstecken, sondern indem wir still bleiben.

Sharon Salzberg

aus: ‚Metta Meditation‘, Arbor Verlag 2003

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Eine Antwort to “liebe und fürsorge”

  1. Ulli 10. Juli 2016 um 11:13 #

    Schön, sehr schön, dein Artikel heute scheint mir wie eine Fortsetzung von unserem gestrigen Diskurs bei mir. Ich las gestern Nacht noch in dem Buch von Sylvia Wetzel: Frauen und Buddhismus und fand es erhellend.
    Was für eine schöne Tara du hast!!!
    herzliche Grüsse und liebe dazu
    Ulli

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