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…furchtlosigkeit…

10 Mrz

Sicherung

Für den Krieger ist Furchtlosigkeit das Gegenteil von diesem Ansatz. Furchtlosigkeit ist eine Frage des Lernens, wie man sein kann. Seien Sie dabei: Das ist die Botschaft. Das ist eine ziemliche Herausforderung in einer Welt, die wir als Setting-Sonnenwelt bezeichnen, der Welt des neurotischen Komforts, in der wir alles nutzen, um den Raum zu füllen. Andererseits, wenn wir mit der grundlegenden Güte in Berührung kommen, beziehen wir uns immer auf die Welt direkt und ohne Wahl, ob die Energie der Situation eine zerstörerische oder konstruktive Antwort erfordert. Die Idee der Entsagung ist es, sich mit allem, was entsteht, mit einem Gefühl von Traurigkeit und Zärtlichkeit zu verbinden. Wir lehnen die aggressive, knallharte Streetfighter-Mentalität ab. Die neurotischen Umwälzungen, die durch die Überwindung widersprüchlicher Emotionen entstehen, oder die Kleshas, entstehen aus Unwissenheit oder Avidya. Das ist grundlegende Ignoranz, die allen ego-orientierten Aktivitäten zugrunde liegt. Unwissenheit ist sehr hart und willens, sich an seine eigene Version der Dinge zu halten. Deshalb fühlt es sich sehr rechtschaffen an. Das zu überwinden, ist die Essenz des Verzichts: Wir haben keine harten Kanten.

Die Kriegerschaft ist so zart, ohne Haut, ohne Gewebe, nackt und roh. Es ist weich und sanft. Du hast darauf verzichtet, eine neue Rüstung anzuziehen. Sie haben auf das Wachsen einer dicken, harten Haut verzichtet. Sie sind bereit, nacktes Fleisch, Knochen und Mark der Welt zu zeigen.

Chögyam Trungpa Rinpoche aus: Awakening the True Heart of Bravery

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

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…wer ist dumm?…

23 Jul

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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.

Bertrand Russell

 

Gutes Zitat, schon öfter gelesen, auch anderen zugeschrieben: Einstein, dem Dalai Lama (von dem es ja so viel Zitate gibt, dass er noch hundert Jahre leben müsste um sie alle gesagt zu haben )
Nur ist es wirklich so? Wer ist denn dumm? ‚Wenig differenziert‘ nennt sozial-politisch korrektes Neusprech das. Früher meinte man jemanden mit wenig Wissen, respektive jemanden der aus den Erfahrungen des Lebens keine Schlüsse zu ziehen vermag. Und dann gibt es noch respektlose Menschen, die sich in einer Art, sei es nun aufgesetzt oder echter Naivität geschuldet, über andere hinwegsetzen und manipulieren.
Solche meinte der Zitierte wahrscheinlich, der Wunsch einfache Lösungen finden zu wollen, ist m. E. kein Ausdruck von Selbstbewusstsein. Auf der anderen Seite der Zweifler, verkürzt gesagt – er weiß zu viel…. „was wäre wenn…, man könnte doch auch…, ich hätte vielleicht doch….“
Mir fallen da die ‚Drei Geistesgifte‘ ein, die der Buddha benennt, Ärger, Gier und Verblendung, letzteres z. B. in Form des Nicht-Erkennens von eigenen Gaben und eigenen Schwächen, jenachdem….
Es gibt ein anderes Zitat, eher eine von diesen ‚Facebook-Weisheiten, ‚Ich habe meine festen Ansichten, bitte verwirren sie mich nicht durch Tatsachen…!‘ Ja und statt danach zu suchen ‚in uns zuhause‘ zusein, suchen wir nach Sicherheit, die möglichst von außen kommen soll und uns beruhigen soll.
Also für heute bleibt es für mich eine offene Frage, „Wer ist dumm?“

(dankbar für Netzfund: Evelyn Rosenfeld in ‚SEIN‘ https://www.sein.de/autoren/evelin-rosenfeld/ )

…zuversicht…

18 Sep

auch wenn es nur ein einfaches physikalisches Gesetz ist, es zeigt dass da wo in der Momentaunahme Chaos herrscht – etwas später –  wieder schöne harmonische Form entsteht…

Welche Zuversicht….