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Zitat

zugeflogen

9 Jan
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‚Über den Dächern‘ (Kaufbeuren) ca. 1972 analog Tobias

gestern in meinem Posteingang gefunden…

Der Kollektive Buddha von Thich Nhat Hanh:
“ Es ist möglich, dass der nächste Buddha, also Maitreya, keine individuelle Form annimmt. Vielleicht hat er die Form einer Sangha, einer Gemeinschaft, die Verstehen und liebevolle Zuwendung übt, einer Sangha, welche die Kunst des „Achtsamen Lebens“ praktiziert.“

„Die folgenden fünf Lektionen der Fluggänse veranschaulichen symbolhaft das „Sangha-Intersein“

1. Indem jeder Vogel mit den Flügeln schlägt, erzeugt er einen Auftrieb für den nachfolgenden Vogel. In V-Formation zu fliegen, lässt den ganzen Schwarm um 71 Prozent weiter kommen, als wenn ein Vogel allein flöge.
Lektion1: Menschen, die mit anderen eine gemeinsame Richtung und einen Sinn für Gemeinschaft teilen, kommen schneller und leichter an ihr Ziel, weil sie von dem Vortrieb der anderen profitieren.

2. Wann immer eine Gans aus der Formation ausschert, wird sie sofort des Widerstandes gewahr, der beim Alleinfliegen entsteht, und sie reiht sich schnell wieder in die Formation ein, damit sie den Auftrieb der voranfliegenden Gans nutzen kann.
Lektion 2: Wenn wir soviel Verstand wie eine Gans aufbringen, werden wir in der Formation mit denen bleiben, die genau dahin wollen, wo auch wir hin wollen, und wir nehmen ihre Unterstützung in der gleichen Weise an, wie auch wir bereit sind, die anderen zu unterstützen.

3. Wenn die Führungsgans müde wird, lässt sie sich zurückfallen, und eine andere Gans übernimmt ihre Position.
Lektion 3: Es zahlt sich aus, sich in der Arbeit abzulösen und sich in der Führungsrolle abzuwechseln.

4. Die Gänse, die hinten fliegen, feuern mit ihren Rufen diejenigen an, die vorne fliegen.
Lektion 4: Wir sollten uns der Ermutigung gewiss sein, die unser anfeuerndes Rufen bewirkt.

5. Wenn eine Gans krank oder verwundet wird und nicht mehr weiterfliegen kann, verlassen zwei andere Gänse die Formation und begleiten sie auf ihrem Weg nach unten, um ihr zu helfen und um sie zu beschützen. Sie bleiben so lange bei ihr, bis sie wieder fliegen kann oder bis sie stirbt. Dann schließen sie sich einer anderen Formation an und versuchen den eigenen Schwarm wieder einzuholen.
Lektion 5: Vertrauen in die Sangha zu entwickeln und zu spüren, auch in Krisenphasen nicht allein gelassen zu sein.

Wir werden Gemeinschaften bilden und bestehende stärken, die uns die Fülle des Lebens verdeutlichen und die Ganzheit des Lebens besser verstehen lassen. Wir lernen in ihnen die Praxis des spirituellen Lebens. Dies ist ein Lebensstil, der auf mehr Bewusstheit, tieferes Verstehen, Mitgefühl und beständige Achtsamkeit ausgerichtet ist. Unser Geist wird offener, der Umgang mit Emotionen stabiler. Innerer Frieden, Gelassenheit und Freude stärken uns auf dem Weg zur Befreiung.

Mögen alle Wesen in Glück und Frieden leben!“