Tag Archives: Dankbarkeit

…schmerz….

22 Jul
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Schmerz 2016

«Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich „Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?»
Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»
Thich Nhat Hanh
-Schmerz durchschneidet die Unklarheit, Licht fällt auf das was ist….
Tobias

Plötzlich…

war er da, durch eine Trennung ausgelöst.

Zulassen…

… den Schmerz als das was er ist, nämlich Schmerz – anzuerkennen und nicht abzuwiegeln und zu sagen ‚wird schon‘.
‚Loslassen‘ ist zwar schon so ein ausgelutschtes Schlagwort geworden, in vielen Zusammenhängen jedenfalls, Frage: egal wie – hört das mal wieder auf?
Das Bild was ich für meine Gefühle hatte, ist eine Straße mit Leitplanken und ich schrappe immer abwechselnd an der linken und rechten Leitplanke entlang. Mal Klarheit, mal nicht, auch Pseudo-Erkenntnisse und Irrtümer genauso wie wiederum Einblick in die Zusammenhänge.

Verantwortung…

Ich war keine Minute in Versuchung in Hass  oder in Abwertung zu verfallen, weder gegen die ‚Ex‘ als Person noch gegen die Zeit, die wir hatten, wofür ich sehr dankbar bin. Mit Blick auf die Geschichte mit anderen ‚Getrennten‘, finde ich, ist es doch wie ein Wunder, dass wir heute keine Feinde sind. Ich sehe das als Bestätigung dafür, das es etwas höheres gibt, als sich an eigenen Verletzungen, Schmerzen und Groll ‚festzutackern‘.
Wenn ich es so sacken lasse, merke ich dass meine Schlüsse nicht vollständig waren, in Gedanken war ich nämlich doch in einem ständigen Dialog mit (der nicht anwesenden) ‚Ex‘. In Bezug auf die erste Wieder-Begegnung . Das heißt, wie im Rahmen der A-Gruppen gesagt wird, ‚ich erlaube jemandem noch immer Kontrolle über mein Befinden/Leben‘.
Ich wünschte mir das loszuwerden.
Wie der Beziehungscoach Martin Uhlemann (und nicht nur er) immer wieder betont, der ‚andere‘ berührt nur den uralten Schmerz, der in uns ‚zuhause‘ ist und bringt ihn hervor.
Der Schlüssel liegt m. E. in Verantwortung übernehmen, also habe ich mich bedankt, für die Zeit, die gut war, und sie als beendet erklärt. und mich bedankt für den ‚Anstoß‘ der mich hat erwachen lassen.

Fazit…

Ich erlebe mich als vibrierendes, lebendes und fühlendes Wesen, und kann dafür dankbar für sein. Das deckt sich mit den Erfahrungen anderer Trennungen, stellt sich die Frage, wieso lerne ich nicht aus ‚angenehmeren Erlebnissen?
Vielleicht tue ich das und es verläuft eher subtil und unspektakulär.
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vorurteile….

11 Jul

 

Rose

Rose Tobias Herrmann 2006

„Könnten wir die geheime Geschichte unserer Feinde entschlüsseln, wir fänden im Leben eines jeden genug Kummer und Leid, um jedwede Feindseligkeit zu entwaffnen..“

Henry W. Longfellow

liebe und fürsorge

10 Jul

20150316_162626Liebe und Fürsorge für alle ist nichts, womit einige geboren werden und andere nicht. Sie sind vielmehr die Folge dessen, was wir mit uns tun. Wir können beschließen, uns so zu verändern, dass Liebe in uns ist, oder wir können zulassen, dass wir im Denken und Handeln falsche Vorstellungen von Getrenntsein entwickeln.

(…)

Können wir den Riss zwischen uns und dem übrigen Leben, der durch falsche Vorstellungen entstanden ist, nicht heilen, dann bleiben wir verloren, sind unsicher, welchen Sinn unser Leben hat und wohin wir gehören. Gepeinigt von Vorstellungen eines getrennten Ich und entfernter anderer, laufen wir, wie von wütenden Feinden verfolgt, bis wir uns verirrt haben, verstecken uns an jedem Ort, der Sicherheit zu gewähren scheint. Den sichersten Hafen aber finden wir nicht, indem laufen oder uns verstecken, sondern indem wir still bleiben.

Sharon Salzberg

aus: ‚Metta Meditation‘, Arbor Verlag 2003

…weg der liebe…..

19 Okt
Weg (c) Tobias Herrmann 2013

Weg (c) Tobias Herrmann 2013

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wie banal,

trivial wie kitschgefährdet, absturzgefährdet….

Ein alter nord-amerikanischer Ureinwohner und Medizinmann bekam seinerzeit einen Lachflash als er bei seinem Besuch in einem Seminarzentrum im Süddeutschen auf den Flyer stieß: „Lieben lernen“ -„… those Germans – they think they need to learn how to love…“ (Diese Deutschen, sie glauben sie müssten lernen wie man liebt…)

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Liebe und Gemeinschaft,

James Redfield, der Autor der ‚Celestine‘ Bücher, empfielt in einem seiner Arbeitsbücher zu den ‚Prophezeiungen von Celestine‘ (eine Reihe von fiktiven Erzählungen, in denen der Protagonist spirituelle Erkenntnisse erwirbt) jeder Mensch sollte möglichst viele platonische Liebesbeziehungen zu Menschen des anderen Geschlechtes unterhalten (für nicht heterosexuelle Menschen heisst das ‚zu Menschen zu denen sie sich auch sexuell hingezogen fühlen könnten‘), interessant und ich weiß nicht wie er darauf kam, ich erinnere noch wie er in einem Kapitel schreibt, dass die Anziehung von Menschen zueinander in einer Gemeinschaft zur Erhöhung des Energiepotentiales der ganzen Gruppe führen kann, wenn die Einzelnen sich nicht zum ‚Haben Wollen‘ hinreißen lassen, ein schönes Bild – aber praktikabel?

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Schmerzen der Liebe,

Schmerzen durch Liebe? Ja – insofern möchte ich Spezzano nicht recht geben, wenn er schreibt: „Wenn es wehtut ist es keine Liebe“. Da ist noch etwas anderes. Natürlich meine ich kein SM, da habe ich keine Erfahrung mit, für die Ausübenden mag auch das mit Liebe zu tun haben. mit Hingabe vor allem. Der Schmerz in der Liebe ist das Bewusstwerden dessen was man vermisst hat für lange Zeit (respektive geglaubt hat, vermisst zu haben) und die Schmerzen der Erinnerung an vergangene ‚Lieben‘ – es gibt nur eine Liebe! – also Schmerzen der Erinnerung an vergangene Verletzung im Rahmen der Liebe, wo jemand das ‚Offensein‘ des liebenden Partners für einen ‚Blattschuss‘ ausgenutzt hat.

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Selbstliebe vs. Selbstverliebtheit

Selbstliebe ist ein Tabu, im falschverstandenen Sinne von Selbstliebe, nicht gemeint ist die Selbstverliebtheit sondern Wertschätzung der eigenen Person, sonst klappt es nicht mit der Liebe   und wer sich nicht selbst liebt  wird auch nicht geliebt, hört sich hart an ist aber so und der/die Geliebte eines ‚Sich-nicht-lieben-könnenden‘ beißt sich die Zähne aus.

Robert Heeß der Autor von ‚Ich liebe dich gerade‘ schreibt: „Nicht selbstverliebt, sondern in Selbstliebe können wir bewusst wählen und nutzen, was ist und was wir inzwischen darüber wissen. Und aus dieser Haltung zum Leben können wirLiebesbeziehungen mit ebenbürtigen, nicht abhängigenPartnern so entwerfen, dass wir in ihnen Erschaffer sind. Täter im positiven Sinne, statt mehr oder weniger passive Opfer. Das ist die Freiheit der Gegenwart, eine Gelegenheit kühne Träume zu verwirklichen.“

http://ichliebedichgerade.de ( S. 108)

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/04/die-karte-des-jahres-ii/

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/05/die-karte-des-jahres-2011iii/

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/07/love-is-all-you-need/

…vom wiederkommen…

24 Jan

Komm, komm …
wer immer du bist,
Wanderer, Götzenanbeter,

du, der du den Abschied liebst,
es spielt keine Rolle.

Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.

Komm, auch wenn du deinen Schwur tausendfach gebrochen hast.

Komm, komm,

noch einmal, komm.!

(Dschellalluddin Rumi)

Konya

Konya

Der Dichter Dschellalluddin Rumi lebte von 1207 bis 1273, geboren in Balch im heutigen Afghanistan, 1219 zog die Familie nach Konya in Anatolien. Er dichtete in persicher Sprache genau wie sein Freund und Lehrer Schamseddin Täbrizi. Er gründete den Orden der ‚Tanzenden Derwische‘. Zu Lebzeiten widerfuhr ihm viel Unverständnis und Neid, bis heute wird er aber dennoch von fast allen Türken als größter türkischer Heiliger betrachtet. Selbst nicht-religiöse Türken achten seine Dichtkunst. ‚Hazreti Mevlana‘ nennen sie ihn, ‚großer Meister‘
<- Der Autor hier 2.v.l. im Jahr 1982 in illustrer Aufmachung, der Herr ganz rechts Bruder Hassan betreibt heute in der Eifel ein Seminarhaus und Restaurant ‚OsmanischeHerberge‘ http://www.osmanische-herberge.de/wir.html

Sein Hauptwerk ‚Mathnawi‘ umfasst mehr 25000 Verse, dann ‚Der Diwan des Schamseddin Täbrizi‘ mit über 35000 Zeilen und tausende von Vierzeilern.

Die Lehre Rumis basierte darauf, dass er die Liebe als die Hauptkraft des Universums ansah. Genauer gesagt ist das Universum ein Harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht. Also schon eine sehr moderne Einstellung. Der Mensch, der als ein Teil dieses harmonischen Ganzen geschaffen ist, kann die Harmonie mit sich selbst und dem Universum nur erreichen, wenn er lernt, Gott zu lieben.  Seine Liebe zu Gott wird ihn dazu befähigen, nicht nur seine Mitmenschen, sondern alles von Gott Geschaffene lieben zu können.  Der Grund für seine Berühmtheit ist, dass er die Fähigkeit besaß, diese Lehre in Poesie wiederzugeben.

…gedanken zum 21.12.2012…

24 Dez
Kartografie

Kartografie

Die Geschichte eines kleinen Jungen.

Es war der 4. Februar 1962, der kleine Junge ging noch nicht in die Schule, es war ausserdem ein Sonntag. Der kleine Junge hatte seine Eltern über einen ‚Weltuntergang‘  sprechen hören.  Nun, der kleine Junge  hatte den ganzen Tag zeit und konnte sich nahe dem Radioapparat aufhalten um nur keine Nachricht zu verpassen. Alles war ruhig, die Eltern des Jungen  waren mit sich beschäftigt, er konnte sich dem Sinnieren hingeben, entweder hatten sie so viel Vertrauen, dass der Junge sich schon beschäftigt oder es war ihnen einfach egal. Es kamen aber keine Nachrichten über den Weltuntergang – um so stärker wurde der Wunsch des Jungen herauszufinden was denn kommen könnte. So langsam stieg in ihm das Bild einer Erde auf , wie er es in einem Magazin gesehen hat. Wohin geht eine Welt unter? Und, nicht zuletzt: “ Wo gehen wir hin?“  Ganz still war es an diesem Sonntag, das Bild der Welt bekam etwas beruhigendes, und wie diese imaginäre Kugel so vor seinem inneren Auge schwebte, wusste er es plötzlich, er wusste es einfach – es hat ihm keiner gesagt, er wusste es:  „Wir gehen einfach woanders hin!“ Da musste der kleine Junge keine Angst mehr haben. Er müsste jetzt nie mehr Angst vor irgendwas haben. Das hat er im Laufe seines Lebens immer wieder vergessen, die Geschichte vom 4.Februar 1962 hat sich aber nun in seine Erinnerung eingegraben.

Was war eigentlich der Grund? Eine Aneinanderreihung wichtiger Planeten und eine Sonnenfinsternis gab es an diesem Tag. Später wurde erzählt, einige hundert Menschen hätten den Tag auf dem Mont Blanc verbracht, wegen des erwarteten Hochwassers, vermutlich. Eine ähnliche Konstellation war auch Ende der 80er  Thema, da war der kleine Junge schon ein junger Mann und er fand sich in einer malerischen Schlucht in der Schwäbischen Alb wieder und arbeitete daran die Menschheit auf ein neues Level an Bewußtsein zu bringen.

Den 21.12.12. haben wir nun auch hinter uns gebracht, und dass uns nichts passiert ist, ist natürlich für die ganzbesonders ‚Guten‘ unter denen, die daran glaubten, ein Beweis dafür, dass es nur ihrer – wie auch immer zu verstehenden – ‚Guten Energie‘ zu verdanken sei, dass nichts passiert ist, andere glauben, alles passiere im feinstofflichen Bereich, von außen nicht zu sehen – was aber nicht zu übersehen ist, dass viele Menschen sich Gedanken machten um diese Welt, sich zu gemeinsamen Meditationen trafen, etwas mit lieben Menschen unternahmen – dafür hat sich der 21.12.12 gelohnt – und der ehemals kleine Junge weiß heute auch noch, dass er vor nichts Angst zu haben braucht – aber wer ist schon immer so wach?

…was habe ich eigentlich für probleme?

28 Okt

Es geht nicht darum auf andere zu zeigen, nicht darum jemanden zu finden, dem es dreckiger geht als mir, damit es relativ besser für mich aussieht. „Hast du schon mal geglaubt, niemand mag dich weil du Sch…. aussiehst, hast du schon mal geglaubt, niemand mag dich weil du irgendetwas nicht kannst?“ Hat dieser Mann in seinem Vortrag vor Schülern gefragt.

LOOK AT YOURSELF AFTER WATCHING THIS, steht über dem Video (Guck dich an, nachdem du das gesehen hast) heftig, ich weiß …

Der Schweizer Unternehmenscoach Michael T. Pilawa schreibt dazu:

„…jeder Mensch soll Leben in Fülle haben, das ist das Versprechen, welches der gute universelle Geist dem Menschen gegeben hat, durch die Hilfe verschiedener Botschafter diverser Religionen.“

und:

„Alles was uns davon abhält ist der traurige Gedanke, wir hätten uns das nicht verdient. Ist dieser Gedanke mal aus dem Gehirn verbannt, kommen diese Annehmlichkeiten automatisch, denn wir sind dann viel mehr relaxed, attraktiv, erleichtert, strahlend, gut gelaunt, usw. und alles andere ergibt sich dann automatisch daraus, wir haben Freunde, Energie, Ausgleich, Gesundheit usw.

Ist das nicht traurig? Wir lassen uns ganz schnell ‚überzeugen‘, dass wir hässlich, inkompetent, ungebildet und was weiß ich noch alles sind. ‚Erziehungsberechtigte‘ haben Scharten geschlagen in kleine Kinderseelen, später sind es frustrierte PartnerInnen, Trainer oder Vorgesetzte, für die es ein leichtes Spiel ist, weiter in diese Scharten zu hauen.

Gar nicht so einfach ist es zu glauben, dass wir gut genug sind,  w i e  wir sind und liebenswert  w e i l   wir sind – und nichts weiter! Eine richtige ‚Baustelle‘, wie man heute gerne sagt. Und richtig Arbeit,  d a s  zuzulassen…

Ohne den oben zitierten ‚Geist‘ ist das schwer, (aber nicht unmöglich) gleich dem Kampf gegen Drachen oder Dämonen in den alten Mythen, der Held (oder die Heldin) bekommt Unterstützung durch das Vertrauen in sich und seine Kräfte. ‚Götter‘ spielen dabei eine wichtige Rolle dabei, archetypische Beschreibungen der menschlichen Seelenqualitäten eigentlich, noch nicht als ‚alter Mann‘ auf eine Wolke verbannt.

Das Universum und die ihm innewohnende Kraft können zu Hilfe genommen werden. In den auf der ganzen Welt verbreiteten Gruppen der 12-Schritte-Bewegung heißt es: „Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande, nichts dagegen zu tun.“ Für ‚krank‘ kann jeder für sich auch ’nicht zuhause‘,  unglücklich, unzufrieden usw. einsetzen, alles was uns aus dem Gleichgewicht bringt.

Ursache ist häufig, dass wir uns nicht trauen, …jemandem zu sagen, dass wir ihn mögen, eine Unstimmigkeit zu klären, vertraute Wege zu verlassen… und frage dich einmal: Wenn etwas nicht geklappt hat, war das dann, weil du zu blöd, zu klein, zu schwach, zu unkonzentriert warst, oder was du sonst so an ’schwarzen Rabattmärkchen‘ gesammelt hast in deinem Leben? Kann es nicht auch einen ganz anderen Grund gehabt haben?

 

…dankbar…

19 Okt

unter: undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/05/01/hat-alles-was-mir-widerfahrt-einen-sinn-ii/ schrieb ich:

rotes Blatt

'Rotes Blatt' Tobias Herrmann, 2010

‚und „musst du dir erst eine lebensbedrohliche Krankheit zulegen, damit es dir g u t  geht?‘ Was ist das denn?“ eine gute Frage – ja !?! – für alle Prozesse der Wandlung ist auch eine Phase der Dankbarkeit wichtig.

Dankbarkeit ist einer der Schlüssel zum Glück, das sagt nicht nur z. B .“The Secret“, ich versuche mir das auch immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wem dankbar sein?

Ich nenne es das Universum, in diesem Universum wohnt ein kreativer Geist, der uns so gewollt hat wie wir sind und uns so liebt wie wir sind – da fängt es schon an schwierig zu werden, mit Worten zu erklären…
DIE KRAFT im Universum ist die Liebe, hierzu gibt es unzählige Zitate aus allen Kulturen, so sprach auch der erw. Lama Migmar zur Einweihung der großen Stupa am Pauenhof. Hat mich erstaunt, so einfach, aber – keine Frage, ‚ein Geist der Liebe‘ das ist das einzige was ich mir da vorstellen kann.
Die Operation ist jetzt gut drei Jahre her, mein PSA-Wert ist heute noch im Bereich von 0,001 bis 0,008 also faktisch unter ’nicht nachweisbar‘ – Bestrahlung oder Chemo waren nicht notwendig, ‚Nachwirkungen‘ halten sich in Grenzen – sogar die Potenz ist erhalten geblieben.
Es hat mir klargemacht – guck bei dir – so gesehen war der Krebs ein ‚Glück‘, unter einer differenzierten Betrachtung natürlich. Für meinen eigenen Weg, natürlich ‚hätte das nicht sein müssen‘, wie die Erwachsenen früher immer gesagt haben, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte.

Es gelingt mir auch nicht jeden Morgen aufzuwachen und zu sagen: „Danke für dieses Leben!“ aber – einem jungen Hund beim Spielen zusehen, frisch gemähtes Gras riechen, eine schöne Musik hören – das geht in diese Richtung…

Auch wenn ich irgendwann sterben sollte – was das einzige ist, was mit Sicherheit kommen wird – so wünsche ich mir klar genug im Kopf zu bleiben um DAS sann sagen zu können.