Tag Archives: Gesundheit

…sei verwirrt….

27 Jul

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Sei verwirrt, es ist, wo Du beginnst, neue Dinge zu lernen.

Sei gebrochen, es ist, wo Du beginnst heil zu werden.

Sei frustriert, es ist, wo Du anfängst, mehr authentische Entscheidungen zu treffen.

Sei traurig, denn wenn wir mutig genug sind, können wir unseres Herzens Weisheit dadurch hören.

Sei, was auch immer Du gerade bist. Kein Verstecken mehr. Du bist es wert, immer.

 

S.C. Lourie

…das alte jahr….

3 Jan

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wieder ist ein Jahr um,
 -es gab Momente, die hätte ich nicht haben müssen, sie sind aber nicht von
Bestand und so haben sie mir gezeigt, davon sterbe ich nicht.
– es gab Momente,  die waren Geschenke des Universums, auch sie waren nicht
von Bestand, so haben sie mir gezeigt: ‚Sei dankbar‘
– es gab Momente, die haben mich meine Kraft spüren lassen, und sie haben mich
gelehrt: ‚Bleib dran!‘
– es gab Momente der Liebe und sie haben mich gelehrt: ‚Lebe und sei gnädig!‘
– es gab Momente des Zusammenwachsens und der Inspiriration, die haben mir
gezeigt: ‚Du bist hier richtig!‘
ich freu mich auf ‚mehr‘

…weg der liebe…..

19 Okt
Weg (c) Tobias Herrmann 2013

Weg (c) Tobias Herrmann 2013

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wie banal,

trivial wie kitschgefährdet, absturzgefährdet….

Ein alter nord-amerikanischer Ureinwohner und Medizinmann bekam seinerzeit einen Lachflash als er bei seinem Besuch in einem Seminarzentrum im Süddeutschen auf den Flyer stieß: „Lieben lernen“ -„… those Germans – they think they need to learn how to love…“ (Diese Deutschen, sie glauben sie müssten lernen wie man liebt…)

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Liebe und Gemeinschaft,

James Redfield, der Autor der ‚Celestine‘ Bücher, empfielt in einem seiner Arbeitsbücher zu den ‚Prophezeiungen von Celestine‘ (eine Reihe von fiktiven Erzählungen, in denen der Protagonist spirituelle Erkenntnisse erwirbt) jeder Mensch sollte möglichst viele platonische Liebesbeziehungen zu Menschen des anderen Geschlechtes unterhalten (für nicht heterosexuelle Menschen heisst das ‚zu Menschen zu denen sie sich auch sexuell hingezogen fühlen könnten‘), interessant und ich weiß nicht wie er darauf kam, ich erinnere noch wie er in einem Kapitel schreibt, dass die Anziehung von Menschen zueinander in einer Gemeinschaft zur Erhöhung des Energiepotentiales der ganzen Gruppe führen kann, wenn die Einzelnen sich nicht zum ‚Haben Wollen‘ hinreißen lassen, ein schönes Bild – aber praktikabel?

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Schmerzen der Liebe,

Schmerzen durch Liebe? Ja – insofern möchte ich Spezzano nicht recht geben, wenn er schreibt: „Wenn es wehtut ist es keine Liebe“. Da ist noch etwas anderes. Natürlich meine ich kein SM, da habe ich keine Erfahrung mit, für die Ausübenden mag auch das mit Liebe zu tun haben. mit Hingabe vor allem. Der Schmerz in der Liebe ist das Bewusstwerden dessen was man vermisst hat für lange Zeit (respektive geglaubt hat, vermisst zu haben) und die Schmerzen der Erinnerung an vergangene ‚Lieben‘ – es gibt nur eine Liebe! – also Schmerzen der Erinnerung an vergangene Verletzung im Rahmen der Liebe, wo jemand das ‚Offensein‘ des liebenden Partners für einen ‚Blattschuss‘ ausgenutzt hat.

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Selbstliebe vs. Selbstverliebtheit

Selbstliebe ist ein Tabu, im falschverstandenen Sinne von Selbstliebe, nicht gemeint ist die Selbstverliebtheit sondern Wertschätzung der eigenen Person, sonst klappt es nicht mit der Liebe   und wer sich nicht selbst liebt  wird auch nicht geliebt, hört sich hart an ist aber so und der/die Geliebte eines ‚Sich-nicht-lieben-könnenden‘ beißt sich die Zähne aus.

Robert Heeß der Autor von ‚Ich liebe dich gerade‘ schreibt: „Nicht selbstverliebt, sondern in Selbstliebe können wir bewusst wählen und nutzen, was ist und was wir inzwischen darüber wissen. Und aus dieser Haltung zum Leben können wirLiebesbeziehungen mit ebenbürtigen, nicht abhängigenPartnern so entwerfen, dass wir in ihnen Erschaffer sind. Täter im positiven Sinne, statt mehr oder weniger passive Opfer. Das ist die Freiheit der Gegenwart, eine Gelegenheit kühne Träume zu verwirklichen.“

http://ichliebedichgerade.de ( S. 108)

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/04/die-karte-des-jahres-ii/

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/05/die-karte-des-jahres-2011iii/

https://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/07/love-is-all-you-need/

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…digital-detox…..

23 Jun
...digital-detox.....

auf eine Anregung durch Indre Zetsche: http://www.m-i-ma.com/2013/06/digital-detox.html kam ich darauf, es zehrt an mir, die dauernde Präsenz sozialer Netzwerke kostet mehr Energie als es Input bringt, um etwas zur Ruhe zu kommen, starte ich den Selbstversuch…

….digital-detox….

respekt [re:spekt]

26 Jan
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‚rechts oder links‘ Tobias Herrmann 2012

^^Respekt impliziert nicht notwendigerweise Achtung, aber eine respektvolle Haltung schließt bedenkenloses egoistisches Verhalten aus. Die Respektvorstellung ist etwas Vorausgehendes und leitet sich nicht aus einer Rechtsvorstellung ab. Aspekte des Respekts können sehr mannigfaltig sein und äußern sich in verschiedenen Gesellschaften auch unterschiedlich. Kulturell bedingte Verschiedenheiten im Verhalten, Selbst und Außenwahrnehmung können unbeabsichtigt den Anschein von Respektlosigkeit oder gar Tabuverletzung erwecken.^^Quelle: Wikipedia

Beim morgendlichen Gespräch mit einem lieben Freund, kamen wir auch auf Respekt zu sprechen, von Zuneigung, von Anteilnahme, von wertschätzendem Umgang hin zu Respekt.

Dieser Respekt, und das hat mich beschäftigt, geht eben irgendwann ‚flöten‘ wenn Menschen sich erst wie verrückt liebhaben, und wenn diese Phase vorbei ist, anfangen Fehler am Anderen festzustellen, interessanterweise wenn Kinder ins Spiel kommen, wenn aus Liebhabern Eltern werden, – noch öfter, die Erziehung gerät gerade beim Thema Erziehung schnell in Vergessenheit…

Beispiel: Eltern und Kind fahren Zug , der  Vater sagt: „jetzt hab ich doch die Jacke für die Kleine vergessen…“ die Mutter: „Das hätte ich von dir auch nicht anders erwartet!“ (so laut, dass es auch der halbe Wagen mitkriegt), nicht auszudenken was noch kommt, wenn die häusliche Wohnungstür erst mal ins Schloss gefallen ist…

In der Wahrnehmung von Zeitgenossen existiert Respekt nur in Zusammenhang mit Angst, Autorität, oder Political Correctness,  selten unter dem Gesichtspunkt von Achtung und schon gar nicht unter dem von Menschlichkeit.

Respekt erfordert ‚Sich-selbst-respektieren‘ – ‚Sich-Respekt-verschaffen‘ hingegen kann schon in tendenzielle Gewalt übergehen d. h. der Respekt dem anderen gegenüber ist da schon in einer Schieflage oder Asymmetrie oder auch schon im Abbau begriffen…

Mit einer gewissen Asymmetrie lässt sich Respekt eher nachvollziehen, so wie es früher auch war: der Bürger hatte Respekt vor dem Uniformierten – dieser hatte Respekt vor dem Beamten und jener noch vor dem Adeligen. Heute ist es schwer auf ‚Augenhöhe‘ zu kommen – erst in den Spiegel geschaut – wer sich sozial benachteiligt fühlt, sucht sich jemanden, der noch unter ihm steht und wünscht sich respektiert zu werden ohne seinerseits zu respektieren.

Zurück auf LOS!

‚Respektiere dich selbst‘ heißt es in einem Song aus den 70ern – „sonst kräht kein Hahn mehr nach dir.“ – OK – fast so einfach wie ‚liebe dich selbst‘ – an diesem ’sich-selbst-respektieren‘ führt eben kein Weg vorbei, ein ständiges Lernen und Üben – wird von außen auch nicht immer genährt,  zerstörerische Kommunikation erreicht schnell unser Ohr und Bewusstsein, wer sich da nicht ’selber nährt‘ oder wie es oft genannt wird, das ‚innere Kind unterstützt‘, wird leicht in eine nicht-respektierende Haltung geraten….

…dankbar…

19 Okt

unter: undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/05/01/hat-alles-was-mir-widerfahrt-einen-sinn-ii/ schrieb ich:

rotes Blatt

'Rotes Blatt' Tobias Herrmann, 2010

‚und „musst du dir erst eine lebensbedrohliche Krankheit zulegen, damit es dir g u t  geht?‘ Was ist das denn?“ eine gute Frage – ja !?! – für alle Prozesse der Wandlung ist auch eine Phase der Dankbarkeit wichtig.

Dankbarkeit ist einer der Schlüssel zum Glück, das sagt nicht nur z. B .“The Secret“, ich versuche mir das auch immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wem dankbar sein?

Ich nenne es das Universum, in diesem Universum wohnt ein kreativer Geist, der uns so gewollt hat wie wir sind und uns so liebt wie wir sind – da fängt es schon an schwierig zu werden, mit Worten zu erklären…
DIE KRAFT im Universum ist die Liebe, hierzu gibt es unzählige Zitate aus allen Kulturen, so sprach auch der erw. Lama Migmar zur Einweihung der großen Stupa am Pauenhof. Hat mich erstaunt, so einfach, aber – keine Frage, ‚ein Geist der Liebe‘ das ist das einzige was ich mir da vorstellen kann.
Die Operation ist jetzt gut drei Jahre her, mein PSA-Wert ist heute noch im Bereich von 0,001 bis 0,008 also faktisch unter ’nicht nachweisbar‘ – Bestrahlung oder Chemo waren nicht notwendig, ‚Nachwirkungen‘ halten sich in Grenzen – sogar die Potenz ist erhalten geblieben.
Es hat mir klargemacht – guck bei dir – so gesehen war der Krebs ein ‚Glück‘, unter einer differenzierten Betrachtung natürlich. Für meinen eigenen Weg, natürlich ‚hätte das nicht sein müssen‘, wie die Erwachsenen früher immer gesagt haben, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte.

Es gelingt mir auch nicht jeden Morgen aufzuwachen und zu sagen: „Danke für dieses Leben!“ aber – einem jungen Hund beim Spielen zusehen, frisch gemähtes Gras riechen, eine schöne Musik hören – das geht in diese Richtung…

Auch wenn ich irgendwann sterben sollte – was das einzige ist, was mit Sicherheit kommen wird – so wünsche ich mir klar genug im Kopf zu bleiben um DAS sann sagen zu können.

hat alles, was mir widerfährt, einen sinn? I

18 Jan

„Wenn der Herrgott ein Töpfer wäre, hätt‘ er da Gefallen daran, einen Krug zu drehen, um ihn dann auf den Misthaufen zu werfen?“

frei nach Omar Khayyam

Vor ziemlich genau drei Jahren saß ich meinem Urologen gegenüber und er sagte: „es tut mir leid, das Ergebnis besagt, dass Sie Prostatakrebs  haben“ (oder so ähnlich) – da war es erstmal still ‚in mir drin‘ – keine Panik – kein Schweißausbruch – kein Wutanfall – einfach Stille…

Was sollte jetzt passieren? Alles von Bestrahlung bis Geistheiler ging mir durch den Kopf, was würde jetzt aus mir?

Meine äußere Welt war zu dem Zeitpunkt im Zusammenbruch begriffen, im Arbeitsbereich war ich schon mitten im ‚Burn-out‘, mein Privatleben nur noch als Katastrophe zu bezeichnen. Eine Instanz in mir sagte: ’na klar!‘ Ein tiefes inneres Gefühl von ‚ich-hab-es-ja-gewusst‘ – keine Überraschung, eine ‚Störung‘ quasi im Zentrum von Lust, Lebensfreude, Schöpferkraft, dumm gelaufen? – nix von allem!

Was tat ich damals? Als erstes einen Auflösungsvertrag gemacht – Gesundheit ist wichtiger! Dann offensiv dazu Stellung bezogen, nicht gesagt, ‚da ist was ernsteres‘, sondern: „Leute, ich habe Prostatakrebs“, eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen aufgesucht (Selbsthilfegruppen anderer Art begleiten mich schon mehr als die Hälfte meines Lebens) und gelesen, recherchiert und den Rat von Freunden gesucht.

Nun sollten sich Früchte zeigen, von Jahren der Auseinandersetzung mit dem ‚was-hinter-dem-ist-was-wir-sehen‘ (hört sich an wie der Name eines Indianers) , Freundschaften haben sich intensiviert, ein Freund mit, sagen wir mal, hellseherischer Begabung sagte mir:“Du wirst erst die normale urologische Behandlung hinter dich bringen und dann ganz viel für dein Leben lernen“ Die Begegnungen mit Lehrern (allen voran mein eigener Vater) und ‚Meistern‘ die mich an die Ränder der zivilisierten Welt und natürlich auch an die Ränder meines eigenen Vorstellungsvermögens führten, waren da, das Leben hat mir die besten Lehrer hinterher geschmissen, so wie es mir Ressourcen geliefert hat, wofür ich heute Dankbarkeit empfinden kann. Dies lag damals schon fertig, als ‚Ahnung‘ da, als Blaupause für den Plan meiner Rettung.

Der Arzt, der mich operieren wollte, musste sich mein Vertrauen noch erarbeiten, er hat es gewonnen, in dem er nicht hysterisch ausflippte, als ich meinte, ich wollte mich jetzt nicht operieren lassen.

Er durfte, er war einige Wochen später schon ein Teil ‚des Plans‘ geworden…