…vom wiederkommen…

24 Jan

Komm, komm …
wer immer du bist,
Wanderer, Götzenanbeter,

du, der du den Abschied liebst,
es spielt keine Rolle.

Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.

Komm, auch wenn du deinen Schwur tausendfach gebrochen hast.

Komm, komm,

noch einmal, komm.!

(Dschellalluddin Rumi)

Konya

Konya

Der Dichter Dschellalluddin Rumi lebte von 1207 bis 1273, geboren in Balch im heutigen Afghanistan, 1219 zog die Familie nach Konya in Anatolien. Er dichtete in persicher Sprache genau wie sein Freund und Lehrer Schamseddin Täbrizi. Er gründete den Orden der ‘Tanzenden Derwische’. Zu Lebzeiten widerfuhr ihm viel Unverständnis und Neid, bis heute wird er aber dennoch von fast allen Türken als größter türkischer Heiliger betrachtet. Selbst nicht-religiöse Türken achten seine Dichtkunst. ‘Hazreti Mevlana’ nennen sie ihn, ‘großer Meister’
<- Der Autor hier 2.v.l. im Jahr 1982 in illustrer Aufmachung, der Herr ganz rechts Bruder Hassan betreibt heute in der Eifel ein Seminarhaus und Restaurant ‘OsmanischeHerberge’ http://www.osmanische-herberge.de/wir.html

Sein Hauptwerk ‘Mathnawi’ umfasst mehr 25000 Verse, dann ‘Der Diwan des Schamseddin Täbrizi’ mit über 35000 Zeilen und tausende von Vierzeilern.

Die Lehre Rumis basierte darauf, dass er die Liebe als die Hauptkraft des Universums ansah. Genauer gesagt ist das Universum ein Harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht. Also schon eine sehr moderne Einstellung. Der Mensch, der als ein Teil dieses harmonischen Ganzen geschaffen ist, kann die Harmonie mit sich selbst und dem Universum nur erreichen, wenn er lernt, Gott zu lieben.  Seine Liebe zu Gott wird ihn dazu befähigen, nicht nur seine Mitmenschen, sondern alles von Gott Geschaffene lieben zu können.  Der Grund für seine Berühmtheit ist, dass er die Fähigkeit besaß, diese Lehre in Poesie wiederzugeben.

Video

Agnes’ neue Welt

16 Jan

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/lebenslinien/lebenslinien-128.html

Agnes’ neue Welt

Agnes Schuster sucht lange nach einem Lebensmodell, das ihre Sehnsucht nach gemeinschaftlichem Leben und Arbeiten erfüllt. Nach vielen Zwischenstationen wird diese Utopie Realität. Heute lebt Agnes mit 80 Erwachsenen und 40 Kindern auf Schloss Tempelhof in Kreßberg in einer Form, die sich der generellen Vereinsamung in unserer Gesellschaft entgegenstellt.

Ein wundervoller Mensch ist tot

6 Jan

Tobias:

bemerkenswert….

Ursprünglich veröffentlicht auf denkbonus:

Vor einer Woche verstarb Margrit Kennedy im Alter von 74 Jahren. Mit ihr ging eine furchtlose Kämpferin für Menschenrechte und gegen wirtschaftlichen Wachstumszwang von uns

kennedyWer Prof. Dr. Kennedy verstehen möchte, ist ohne einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn chancenlos. Denn das war es, was sich die Architektin, Ökologin und Stadtplanerin schon beizeiten auf die Fahne geschrieben hatte. Für die warmherzige und charismatische Frau war der Stein des Anstoßes vor allem unser Geldsystem, welches sie immer und immer wieder kritisierte. Insbesondere Zins- und Zinseszins stießen ihr auf. Ihr war klar, dass jedes Projekt zumindest die Kreditzinsen erwirtschaften muss. Für Ökologie und Zwischenmenschlichkeit, so wusste sie, ist in einem solchen System kein Platz. Denn der Zins verschlingt alles. Umwelt, Ressourcen, Zukunftschancen, uns.

Um dies zu verdeutlichen, hatte sie sich ein einfaches Beispiel ausgedacht. Stellen Sie Sich vor, Sie hätten die Wahl zwischen zwei Optionen, um an Geld zu gelangen.

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…weihnachten ist immer …..

25 Dez

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Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn Ihr Verständnis zeigt für Eure Kinder, ist Weihnachten.

Jeds Mal, wenn Ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn Ihr einander anseht mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

(aus Brasilien)

Gysi: „Ich bin dieses Duckmäusertum sowas von leid”

25 Nov

Tobias:

Genau die richtigen Worte…

Ursprünglich veröffentlicht auf volksbetrug.net:

Gregor Gysi (Die Linke) im Bundestag am 18.11.2013 über
Deutschlands Nicht-Souveränität und den NSA-Skandal.

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Bild

…digital-detox…..

23 Jun
...digital-detox.....

auf eine Anregung durch Indre Zetsche: http://www.m-i-ma.com/2013/06/digital-detox.html kam ich darauf, es zehrt an mir, die dauernde Präsenz sozialer Netzwerke kostet mehr Energie als es Input bringt, um etwas zur Ruhe zu kommen, starte ich den Selbstversuch…

….digital-detox….

Wer glücklich ist, kauft nicht

21 Apr

Ursprünglich veröffentlicht auf denkbonus:

Update
Das Video wurde zwischenzeitlich auf Youtube entfernt. Offenbar zu brisant und zu erfolgreich angesichts der Zugriffszahlen. Daher haben wir es an anderer Stelle erneut ausgegraben, und hier ist es. Viel Spaß bei reinhören.

Es wäre ein Fehler, diesen zwanzigminütigen Vortrag von Prof. Gerald Hüther zu ignorieren. Der 62jährige Neurobiologe und Dozent erklärt auf faszinierend verständlichem Wege, weshalb die Menschheit, obwohl sie gerade ihrer Vernichtung entgegenschlittert, dennoch nur einen einzigen Gedanken weit von ihrer Rettung entfernt ist

glücklicher Gaumen aber traurige Augen

glücklicher Gaumen aber traurige Augen

Dazu müssten die Menschen umdenken. Das gelingt ihnen jedoch nur, wenn sie auch dazu in der Lage sind, umfühlen zu können. Gefühl und Verstand gehen immer Hand in Hand. Denn bei jedem Gedanken wird zugleich eine Kaskade an Botenstoffen freigesetzt, begleitet von den Gefühlen, die unser gedankliches Erleben widerspiegeln. Umzufühlen ist alles andere als einfach, denn wir sind das Ergebnis unserer Prägung. Und die ist in der Regel…

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empört euch

28 Feb

eine besondere zeitschrift

7 Feb

Heft 29Ein Projekt, das ‘Inklusion’ seit nunmehr 15 Jahren ernst nimmt (und nicht zu ernst): ‘Ohrenkuss’ auch hier:

respekt [re:spekt]

26 Jan
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‘rechts oder links’ Tobias Herrmann 2012

^^Respekt impliziert nicht notwendigerweise Achtung, aber eine respektvolle Haltung schließt bedenkenloses egoistisches Verhalten aus. Die Respektvorstellung ist etwas Vorausgehendes und leitet sich nicht aus einer Rechtsvorstellung ab. Aspekte des Respekts können sehr mannigfaltig sein und äußern sich in verschiedenen Gesellschaften auch unterschiedlich. Kulturell bedingte Verschiedenheiten im Verhalten, Selbst- und Außenwahrnehmung können unbeabsichtigt den Anschein von Respektlosigkeit oder gar Tabuverletzung erwecken.^^Quelle: Wikipedia

Beim morgendlichen Gespräch mit einem lieben Freund, kamen wir auch auf Respekt zu sprechen, von Zuneigung, von Anteilnahme, von wertschätzendem Umgang hin zu Respekt.

Dieser Respekt, und das hat mich beschäftigt, geht eben irgendwann ‘flöten’ wenn Menschen sich erst wie verrückt liebhaben, und wenn diese Phase vorbei ist, anfangen Fehler am Anderen festzustellen, interessanterweise wenn Kinder ins Spiel kommen, wenn aus Liebhabern Eltern werden, – noch öfter, die Erziehung gerät gerade beim Thema Erziehung schnell in Vergessenheit…

Beispiel: Eltern und Kind fahren Zug , der  Vater sagt: “jetzt hab ich doch die Jacke für die Kleine vergessen…” die Mutter: “Das hätte ich von dir auch nicht anders erwartet!” (so laut, dass es auch der halbe Wagen mitkriegt), nicht auszudenken was noch kommt, wenn die häusliche Wohnungstür erst mal ins Schloss gefallen ist…

In der Wahrnehmung von Zeitgenossen existiert Respekt nur in Zusammenhang mit Angst, Autorität, oder Political Correctness,  selten unter dem Gesichtspunkt von Achtung und schon gar nicht unter dem von Menschlichkeit.

Respekt erfordert ‘Sich-selbst-respektieren’ – ‘Sich-Respekt-verschaffen’ hingegen kann schon in tendenzielle Gewalt übergehen d. h. der Respekt dem anderen gegenüber ist da schon in einer Schieflage oder Asymmetrie oder auch schon im Abbau begriffen…

Mit einer gewissen Asymmetrie lässt sich Respekt eher nachvollziehen, so wie es früher auch war: der Bürger hatte Respekt vor dem Uniformierten – dieser hatte Respekt vor dem Beamten und jener noch vor dem Adeligen. Heute ist es schwer auf ‘Augenhöhe’ zu kommen – erst in den Spiegel geschaut – wer sich sozial benachteiligt fühlt, sucht sich jemanden, der noch unter ihm steht und wünscht sich respektiert zu werden ohne seinerseits zu respektieren.

Zurück auf LOS!

‘Respektiere dich selbst’ heißt es in einem Song aus den 70ern – “sonst kräht kein Hahn mehr nach dir.” – OK – fast so einfach wie ‘liebe dich selbst’ – an diesem ‘sich-selbst-respektieren’ führt eben kein Weg vorbei, ein ständiges Lernen und Üben – wird von außen auch nicht immer genährt,  zerstörerische Kommunikation erreicht schnell unser Ohr und Bewusstsein, wer sich da nicht ‘selber nährt’ oder wie es oft genannt wird, das ‘innere Kind unterstützt’, wird leicht in eine nicht-respektierende Haltung geraten….

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