…weg der liebe…..

19 Okt
Weg (c) Tobias Herrmann 2013

Weg (c) Tobias Herrmann 2013

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wie banal,

trivial wie kitschgefährdet, absturzgefährdet….

Ein alter nord-amerikanischer Ureinwohner und Medizinmann bekam seinerzeit einen Lachflash als er bei seinem Besuch in einem Seminarzentrum im Süddeutschen auf den Flyer stieß: “Lieben lernen” -“… those Germans – they think they need to learn how to love…” (Diese Deutschen, sie glauben sie müssten lernen wie man liebt…)

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Liebe und Gemeinschaft,

James Redfield, der Autor der ‘Celestine’ Bücher, empfielt in einem seiner Arbeitsbücher zu den ‘Prophezeiungen von Celestine’ (eine Reihe von fiktiven Erzählungen, in denen der Protagonist spirituelle Erkenntnisse erwirbt) jeder Mensch sollte möglichst viele platonische Liebesbeziehungen zu Menschen des anderen Geschlechtes unterhalten (für nicht heterosexuelle Menschen heisst das ‘zu Menschen zu denen sie sich auch sexuell hingezogen fühlen könnten’), interessant und ich weiß nicht wie er darauf kam, ich erinnere noch wie er in einem Kapitel schreibt, dass die Anziehung von Menschen zueinander in einer Gemeinschaft zur Erhöhung des Energiepotentiales der ganzen Gruppe führen kann, wenn die Einzelnen sich nicht zum ‘Haben Wollen’ hinreißen lassen, ein schönes Bild – aber praktikabel?

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Schmerzen der Liebe,

Schmerzen durch Liebe? Ja – insofern möchte ich Spezzano nicht recht geben, wenn er schreibt: “Wenn es wehtut ist es keine Liebe”. Da ist noch etwas anderes. Natürlich meine ich kein SM, da habe ich keine Erfahrung mit, für die Ausübenden mag auch das mit Liebe zu tun haben. mit Hingabe vor allem. Der Schmerz in der Liebe ist das Bewusstwerden dessen was man vermisst hat für lange Zeit (respektive geglaubt hat, vermisst zu haben) und die Schmerzen der Erinnerung an vergangene ‘Lieben’ – es gibt nur eine Liebe! – also Schmerzen der Erinnerung an vergangene Verletzung im Rahmen der Liebe, wo jemand das ‘Offensein’ des liebenden Partners für einen ‘Blattschuss’ ausgenutzt hat.

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Selbstliebe vs. Selbstverliebtheit

Selbstliebe ist ein Tabu, im falschverstandenen Sinne von Selbstliebe, nicht gemeint ist die Selbstverliebtheit sondern Wertschätzung der eigenen Person, sonst klappt es nicht mit der Liebe   und wer sich nicht selbst liebt  wird auch nicht geliebt, hört sich hart an ist aber so und der/die Geliebte eines ‘Sich-nicht-lieben-könnenden’ beißt sich die Zähne aus.

Robert Heeß der Autor von ‘Ich liebe dich gerade’ schreibt: “Nicht selbstverliebt, sondern in Selbstliebe können wir bewusst wählen und nutzen, was ist und was wir inzwischen darüber wissen. Und aus dieser Haltung zum Leben können wirLiebesbeziehungen mit ebenbürtigen, nicht abhängigenPartnern so entwerfen, dass wir in ihnen Erschaffer sind. Täter im positiven Sinne, statt mehr oder weniger passive Opfer. Das ist die Freiheit der Gegenwart, eine Gelegenheit kühne Träume zu verwirklichen.”

http://ichliebedichgerade.de ( S. 108)

http://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/04/die-karte-des-jahres-ii/

http://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/05/die-karte-des-jahres-2011iii/

http://undbleibensiesowiewirsind.wordpress.com/2011/01/07/love-is-all-you-need/

…suche das licht nicht im außen…

1 Okt

Autor ist Joachim Wetzky

(Herausgeber des Buches iBuddhismus und eines gleichmanigen Blogs und einer gleichnamigen fb-Seite)

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Indian Summer Morning (c) Tobias Herrmann 2014

 

Rumi sagt: “Suche das Licht nicht im Außen, finde das Licht in dir und lass es aus deinem Herzen strahlen.”

Und ja, Du liest diesen Satz, vielleicht gefällt er Dir, vielleicht gibt er Dir ein gutes Gefühl. Fühlst Dich bestätigt auf Deinem Weg.

Das Problem: Dieser hübsche Satz verändert nichts. Im Gegenteil. Du kannst die nächsten zwanzig Jahre damit verbringen, diese süßen, klangvollen Sätze zu lesen, aufzunehmen, ihre Essenz beschnuppern. Und doch – es ändert nichts. Auch wenn Du scheinbar friedvoller geworden bist, Du mehr lächelst und Dich bewusst ernährst. Im Grunde genommen bist Du das gleiche neurotische Bündel, das Du auch schon vor zehn Jahren warst.

Und das ist halt das Grundproblem: Das wir uns immer und immer wieder Scheinwelten aufbauen.

Manche Scheinwelten kannst Du vermutlich schnell durchschauen. Wenn Du in ein Bordell gehst und dem unglückseligen Geficke zusiehst, wirst Du vermutlich sagen: Oh, eine Scheinwelt.
Und wenn Du einer Veranstaltung der CDU beiwohnst und die großen Konservativen sprechen hörst, wirst Du vermutlich sagen: Oh, eine Scheinwelt.
Und wenn Du über den illuminierten Time Square in New York gehst und Dich von violetten Neonlicht und modernen Lifestyle erfüllen lässt, wirst Du vermutlich sagen: Oh, eine Scheinwelt.

Und dann, wenn Du schließlich Dich durch all die heiligen Facebook-Sprüchlein liest, wenn Du mit wehendem Haar durch Kornkreise wandelst und den Mond anbetest – vermutlich wirst Du Dir eingestehen können: Oh, eine Scheinwelt.

Und meiner Ansicht nach, fängt ES genau da an. Jetzt. Jenseits der Scheinwelt.

…die acht männer und das boot…

29 Sep
die Boot-Bank auf dem Pauenhof (c) Tobias Herrmann 2013

die Boot-Bank auf dem Pauenhof (c) Tobias Herrmann 2013

Den Buddha wird folgendes Gleichnis zugeschrieben:

Acht Männer schleppen ein Boot durch die Wüste, sie quälen sich richtig ab damit, ein Wanderer der ihnen begegnet, fragt sie: “Warum quält ihr Euch so? Da antworten die acht Männer: “Das Boot ist sehr wichtig für uns – vor zwei Jahren mussten wir einen großen und breiten Strom überqueren, ohne dieses Boot hätten wir das nie geschafft!”

Ich glaube der Wanderer hat dann nicht weiter gefragt….

…zuversicht…

18 Sep

auch wenn es nur ein einfaches physikalisches Gesetz ist, es zeigt dass da wo in der Momentaunahme Chaos herrscht – etwas später –  wieder schöne harmonische Form entsteht…

Welche Zuversicht….

…lassen Sie den visionär in ruhe…

19 Jun

Tobias:

sehr wichtige Erkenntnis, ein Werkzeug nicht nur für den Künstler, den Wissenschaftler…

Ursprünglich veröffentlicht auf lebenswichtige erkenntnisse:

Walt Disney hatte scheinbar eine Methode, mit seinen Ideen umzugehen, die eine Teilung seiner Persönlichkeit in drei Rollen beinhaltete: den Visionär, den Realisten und den Kritiker.

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…urbane nachbarschaft…

14 Jun

 

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Es ficht mich an, die Idee von urbanem Leben in Gemeinschaft, keine WG sondern Gemeinschaft, es soll schon mehr sein als ‘nette Nachbarn’ – Ende ist offen, vielleicht finden sich auch nicht genug ‘Mitfinder’ für dieses Projekt. Das Ganze ist gut aufgestellt, eine Stiftung, Architekt, Projektbegleitung durch den ‘Wohnbund’ usw.

 

http://www.montag-stiftungen.de/urbane-raeume/projekte/nachbarschaften/initialkapital.html

http://www.samtweberviertel.de/blog/

http://www.m-i-ma.com/2014/06/samstagskaffee-48-mit-einladung-zum.html

 

(to be continued)

eine weltweite epidemie verbreitet sich mit rasender schnelligkeit!

6 Jun

Ursprünglich veröffentlicht auf Der Mensch - das faszinierende Wesen:

Die WHO befürchtet – selbst schon ganz aufgelöst und verwirrt – , dass Milliarden Individuen in den nächsten 10 Jahren infiziert werden könnten– mit unabsehbaren Folgen für unsere so kostbare Konsumgesellschaft!

Hier folgen die Hauptsymptome dieser schrecklichen Krankheit:

  1. Die Neigung sich durch seine eigene Intuition leiten zulassen, anstatt unter dem Druck von Ängsten, aufgezwungenen Ideen und Verhalten, das in der Vergangenheit konditioniert wurde.
  2. Totaler Mangel an Interesse, andere oder sich selbst zu beurteilen, oder sich mit etwas zu beschäftigen, das Konflikte verursachen könnte.
  3. Totaler Verlust der Fähigkeit, sich Sorgen zu machen – das ist eines der allerschlimmsten Symptome.
  4.  Eine konstantes Wohlgefühl beim Wertschätzen von Menschen und Dingen so wie sie sind, was zur Folge hat, dass man Andere nicht mehr verändern will.
  5. Das Bestreben, sich selbst zu ändern, um für die eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Körper, das materielle Leben und die Umgebung auf eine positive Art zu sorgen, so dass…

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muttertag ist vorbei….

14 Mai

 

hier sind ‘Muttis Kinder’

Dieter P. sagt:

Phantastisch! Im Buddhismus nennt man das den Zustand des “Entzückens oder der vorübergehenden Freude”, der 6.te der 10 Lebenszustände.

…vom wiederkommen…

24 Jan

Komm, komm …
wer immer du bist,
Wanderer, Götzenanbeter,

du, der du den Abschied liebst,
es spielt keine Rolle.

Dies ist keine Karawane der Verzweiflung.

Komm, auch wenn du deinen Schwur tausendfach gebrochen hast.

Komm, komm,

noch einmal, komm.!

(Dschellalluddin Rumi)

Konya

Konya

Der Dichter Dschellalluddin Rumi lebte von 1207 bis 1273, geboren in Balch im heutigen Afghanistan, 1219 zog die Familie nach Konya in Anatolien. Er dichtete in persicher Sprache genau wie sein Freund und Lehrer Schamseddin Täbrizi. Er gründete den Orden der ‘Tanzenden Derwische’. Zu Lebzeiten widerfuhr ihm viel Unverständnis und Neid, bis heute wird er aber dennoch von fast allen Türken als größter türkischer Heiliger betrachtet. Selbst nicht-religiöse Türken achten seine Dichtkunst. ‘Hazreti Mevlana’ nennen sie ihn, ‘großer Meister’
<- Der Autor hier 2.v.l. im Jahr 1982 in illustrer Aufmachung, der Herr ganz rechts Bruder Hassan betreibt heute in der Eifel ein Seminarhaus und Restaurant ‘OsmanischeHerberge’ http://www.osmanische-herberge.de/wir.html

Sein Hauptwerk ‘Mathnawi’ umfasst mehr 25000 Verse, dann ‘Der Diwan des Schamseddin Täbrizi’ mit über 35000 Zeilen und tausende von Vierzeilern.

Die Lehre Rumis basierte darauf, dass er die Liebe als die Hauptkraft des Universums ansah. Genauer gesagt ist das Universum ein Harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht. Also schon eine sehr moderne Einstellung. Der Mensch, der als ein Teil dieses harmonischen Ganzen geschaffen ist, kann die Harmonie mit sich selbst und dem Universum nur erreichen, wenn er lernt, Gott zu lieben.  Seine Liebe zu Gott wird ihn dazu befähigen, nicht nur seine Mitmenschen, sondern alles von Gott Geschaffene lieben zu können.  Der Grund für seine Berühmtheit ist, dass er die Fähigkeit besaß, diese Lehre in Poesie wiederzugeben.

Video

Agnes’ neue Welt

16 Jan

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/lebenslinien/lebenslinien-128.html

Agnes’ neue Welt

Agnes Schuster sucht lange nach einem Lebensmodell, das ihre Sehnsucht nach gemeinschaftlichem Leben und Arbeiten erfüllt. Nach vielen Zwischenstationen wird diese Utopie Realität. Heute lebt Agnes mit 80 Erwachsenen und 40 Kindern auf Schloss Tempelhof in Kreßberg in einer Form, die sich der generellen Vereinsamung in unserer Gesellschaft entgegenstellt.

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